Workshop „Zivilgesellschaft 2.0 – Wie können soziale Netzwerke sinnvoll genutzt werden?“

Am 22. Januar 2011 findet die Tagung „Kommunikation und Vernetzung – Stärkung der Zivilgesellschaft durch effektive Öffentlichkeitsarbeit“ im Umweltforum Berlin statt. Veranstaltet wird die Tagung vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT), dass vor 10 Jahren vom Bundesinnenministerium initiert wurde.

Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg hin zu erfolgreichen, zivilgesellschaftlichen Projekten ist eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit. Wer sein Anliegen und seine Ziele positiv vermitteln kann, hat bereits viele potentielle Unterstützer gewonnen. Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Vernetzung sind auch wesentliche Bereiche der Arbeit des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT), denn wir wollen den zivilgesellschaftlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern zu einer stärkeren öffentlichen Präsenz verhelfen.

Für das Institut für Kommunikation in sozialen Medien werde ich den Workshop „Zivilgesellschaft 2.0 – Wie können soziale Netzwerke sinnvoll genutzt werden?“ halten. Anmelden kann man sich über die Webseite des Bündnisses.

Update: Ein Bericht über die Veranstaltung ist auf der Seite des Büdnisses erschienen:

In Workshop 1 wurde das allseits präsente Thema Social Media unter dem Titel „Zivilgesellschaft 2.0 – Wie können soziale Netzwerke sinnvoll genutzt werden“ behandelt. Karsten Wenzlaff, Gründer des Instituts für Kommunikation in sozialen Medien (www.ikosom.de) und sein Vater Karl-Heinz Wenzlaff, freiberuflicher Social Media-Trainer, gaben einen intensiven Überblick über Twitter, Facebook und Co. und vermittelten, wie zivilgesellschaftliche aber auch staatliche Organisationen wie das BfDT Social Media für ihre Zwecke nutzen könnten. Die Teilnehmer zeigten sich teils noch kritisch aber auch fasziniert von den Möglichkeiten, die das Web 2.0 zur Vermittlung der eigenen Anliegen bietet. Sorge bereitete den Teilnehmern die Offenheit der Internet-Plattformen, in denen beispielsweise auch Rechtsextreme Kommentare auf den eigenen Seiten hinterlassen könnten. Doch die Workshopleiter konnten hier Abhilfe schaffen, indem sie Möglichkeiten aufzeigten, wie die eigenen Seiten weitestgehend redigiert und kontrolliert werden könnten. Fazit des Workshops war, dass sich ein Auftritt im Web 2.0 in den heutigen Zeiten alle Mal lohnt, vor allem wenn eine jugendliche Zielgruppe angesprochen werden soll, die Social Media mit einer Selbstverständlichkeit nutzt wie ältere Generationen das Telefon.

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