Zeitleiste Social Payment

2005
Die taz fragt: »Was ist Ihnen die Internetausgabe wert?« und ermutigt zu Direktspenden.

2007

Kachingle wird gegründet. Pro Monat zahlt der Nutzer $5 ein, die dann auf die Seiten mit Kachingle-Button umgelegt werden.
2008

Tipjoy wird gegründet. Damit können Nutzer kleinere Beträge an Webseiten spenden. Im August 2009 wird Tipjoy wieder geschlossen.

07/2009

Contenture bietet Micro-Subscriptions an. Die Nutzer zahlen eine monatliche Gebühr. Pro Besuch wird eine von der Webseite festgelegte Gebühr abgezogen. Im Januar 2010 wird Contenture geschlossen.

11/2009

Das Online-Magazin Carta nutzt Kachingle und konnte damit bislang ca. $600 einnehmen. Verschiedene freie Journalisten und Blogger experimentieren mit dem System.

02/2010

Flattr wird gegründet. Mit Flattr wird ein monatlicher Betrag umgelegt auf die Anzahl von Klicks auf Buttons, die in Artikel eingebunden werden können.

04/2010

Peter Sunde präsentiert Flattr auf der re:publica und löst damit einen Boom in der deutschen Blogosphäre aus.

05/2010

Viele Medienunternehmen berichten über Kachingle und Flattr, aber setzen es kaum selbst ein. taz und Freitag nutzen Flattr, vorwärts nutzt zusätzlich Kachingle.

07/2010

Sascha Lobo erklärt, er werde Flattr nicht einsetzen. Das Geld solle nicht nur in der Blogosphäre herumgereicht werden.

10/2010

Kachingle will die New York Times Blogs vor der Paywall retten. Kleine Beiträge sollen mittels Kachingle-Erweiterung an die New York Times gespendet werden. Die New York Times reagiert mit einer Unterlassungsklage.

11/2010

Mit Flattr Subscriptions lässt sich ein Klick monatlich automatisch wiederholen, um
Inhalte mehrmals zu unterstützen.

12/2010

Der Podcaster Tim Pritlove gibt an, über Flattr pro Monat einen kleinen vierstelligen
Betrag einzunehmen.

Flattr erlaubt Direktspenden. WikiLeaks ist
mit ca. $10.000 einer der größten Empfänger.

03/2011

Der Journalist Richard Gutjahr nimmt über Flattr, Paypal und Spenden ca. €4.000
ein, nachdem er spontan nach Ägypten zur Berichterstattung gefahren ist.

Die Flattr-Einnahmen der taz betragen im Durchschnitt ca. €1700 pro Monat.

04/2011

Kachingle ermöglicht nun auch das Unterstützen von Seiten, die keinen Kachingle-
Button haben. Flattr kündigt die gleiche Funktion für Mai an.

Die taz kombiniert Flattr und Direktüberweisungen mit dem neuen Bezahlsystem »taz
zahle ich«.

Flattr erlaubt Revenue-Sharing für Multiautoren-Blogs.

Dieser Text entstammt dem Handbuch Crowdfunding, das weitere Texte zum Thema Crowdfunding enthält. Es kann im Publikationsverzeichnis bestellt werden.

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