1. Branchentreffen Crowdfunding

Am 1. März organisierte ikosom das erste Brachentreffen der deutschsprachigen Crowdfunding-Plattformen. Zu den Teilnehmern gehörten Vertreterinnen und Vertreter von inkubato, MySherpas, seedmatch, startnext und VisionBakery. Die Moderation übernahmen Karsten Wenzlaff und Jörg Eisfeld-Reschke von ikosom – Institut für Kommunikation in sozialen Medien.

Das erste Branchentreffen diente als Anlass zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch zwischen den Betreibern der in Deutschland tätigen Crowdfunding-Plattformen. Inputs zu Entwicklungsmöglichkeiten des Crowdfunding-Marktes kamen von Dipl. Wirtschaftsingenieur Joachim Hemer, Competence Center Politik und Regionen am  Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe sowie von Alexander Schulz-Heyn, Präsident des Deutschen IPTV-Verbandes.

Am 15. April 2011 frindet in Berlin die co:funding im Rahmen der re:publica statt. Weitere Informationen sind auf www.cofunding.de zu finden.

D21 Bildungsstudie erschienen

Die Initiative D21 stellte diese Woche die neue Bildungsstudie (PDF) vor, welche die Verwendung digitaler Medien im Unterricht untersuchte. Befragt wurden 305 LehrerInnen mathematisch-naturwissenschaftlicher Fächer an Schulen, die zum Abitur führen.

Die Feststellung, dass in keinem Land der OECD die Diskrepanz zwischen der privaten Ausstattung mit digitalen Geräten und der schulischen Nutzung größer als in Deutschland ist, ist Ausgangspunkt der Studie. So gehören für SchülerInnen und LehrerInnen zu Hause Computer und Smartphones zum Alltag und werden auch zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts verwendet, jedoch sei der Einsatz digitaler Medien im Klassenzimmer nur marginal.

Den Machern der Studie zufolge macht die digitale Revolution weiterhin einen Bogen um den Unterricht an deutschen Schulen. Hier einige der Kernergebnisse:

  • Zwar 89,5 Prozent der Schulen verfügen bereits über Computer, allerdings steht in nur 7,5 Prozent der Fälle tatsächlich jedem Schüler im Klassenzimmer ein PC, Notebook oder Netbook zur Verfügung.
  • Je mobiler und damit flexibler ein Gerät ist, desto häufiger wird es auch genutzt.
  • Die befragten LehrerInnen sind dennoch zum Großteil mit der Ausstattung an digitalen Medien an ihren Schulen zufrieden.
  • Die LehrerInnen bemängeln aber gleichzeitig fehlende Konzepte, nicht schulgerechte Soft- und Hardware, um die digitalen Medien nachhaltig in den Unterricht zu integrieren.
  • Weiterhin wird die geringe Zahl an Weiterbildungen beklagt.

Im Ergebnis wird festgestellt, dass digitale Medien zwar den Weg in die Schule, nicht aber in den Unterricht gefunden haben.

W3C Workshop zu Internet und Fernsehen

Am 8. und 9. Februar kamen 114 Expertinnen und Experten zusammen um im Rahmen des zweiten Workshops der W3C die notwendige Standards für die Verschmelzung der Medien Internet und Fernsehen zu diskutieren und interessante Uses Cases zu erörtern. Für das Institut für Kommunikation in sozialen Medien nahm Jörg Eisfeld-Reschke teil.

Das Protokoll des ersten Tages und des zweiten Tages sind ebenso verfügbar wie die Präsentationen der Referenten.

Ein paar Ergebnisse der Diskussionen möchten wir festhalten:

  • Mittelfristig ist die Fernbedigung nur noch die schlechteste der bekannten Steuerungsmöglichkeiten. Vielmehr wird ein Second Screen, also ein zweites Gerät (z.B. Smartphone oder Tablet), diese Funktion übernehmen.
  • Um eine geräteübergreifende Unterhaltung zu ermöglichen, müssen Inhalte gerätegerecht verfügbar sein. Egal ob es sich um einen TV-Bildschirm, dem Laptop, das Smartphone oder ein Tablet handelt.
  • Der Fernseher fungiert zunehmend als Hub im Home auf dem Daten und Funktionen der verschiedenen Geräte zusammengeführt und gleichzeitig dargestellt werden können.
  • Die Verschmelzung von Web und TV mit all den möglichen Services stellt erhebliche Anforderungen an die Infrastruktur (insbesondere schnelle Datenleitungen), die in Deutschland nicht flächendeckend gegeben sind.

In den kommenden Monaten wird die neu gebildete Interest Group die weitere Diskussion forcieren.

Aufgrund des IT-Hintergrund des W3C ist es nicht verwunderlich, dass die Teilnehmer des Workshops sich vor allem aus Herstellern, Software-Firmen und Vertretern von IPTV-Angeboten zusammensetzten. Nicht vertreten waren Vertreter deutscher Fernsehsender, Inhalte-Anbieter, geschlossener Systeme wie Apple und Google oder Branchenvertreter aus den angrenzenden Medienarten Musik und Film.

Call for Projects: Wie verändert sich Jugendarbeit mit sozialen Medien?

Der Einfluss sozialer Medien auf das Kommunikationsverhalten junger Menschen ist sicherlich unbestritten. Unklar ist, wie die Jugendarbeit darauf reagieren kann.

Mit einem Call for Projects ruft nun die „merz. medien + erziehung“ (Zeitschrift für Medienpädagogik) pädagogisch Tätige, Expert/-innen, Medienpädagog/-innen und weitere Interessierte auf, sich an einem Call for Projects zu beteiligen:

Neben der Frage, wie social media zielführend in der Jugendarbeit genutzt werden kann, soll insbesondere auch die Frage, welche Veränderungen und Konsequenzen sich daraus für Jugendarbeit selbst ergeben, betrachtet werden. Entsprechende Fragestellungen ergeben sich beispielsweise mit Blick auf Arbeitsweisen/-aufträge, Verantwortungsbereiche und Partizipation, Öffentlichkeit der Arbeit, kommerzielle Rahmenbedingungen vieler Angebote etc.

Auf eine Frage gebracht stellt der call die Frage:
Wie verändert sich Jugendarbeit mit social media?

Der Call for Projects umfasst zwei Elemente:
1. Momentaufnahme „Jugendarbeit und social Media“
Hier geht es zum Online-Formular https://www.soscisurvey.de/jug20

2. Themenheft „merz. medien + erziehung“

Weitere Informationen sind hier zu finden.

Fundraising 2.0 Camp mit Vorträgen zu Crowdfunding, Map for Good und Social Media Policies

Am Freitag, den 21. Januar fand das Fundraising2.0-Camp in Berlin statt, das von ikosom unterstützt wurde. Mit 260 Teilnehmern war das Camp auf jeden Fall ein großer Erfolg.

Ikosom hat auf dem Fundraising-Camp dreiVorträge gehalten:

1) Crowdfunding: Gemeinsam mit Konrad Lauten von Inkubato und Tino Kreßner von Startnext haben wir uns intensiv über das Thema Crowdfunding unterhalten – vor allem darüber, wie es für Organisationen und Projekte möglichst einfach gemacht werden kann, Crowdfunding Projekte zu initieren, aber auch welche Hürden dabei bestehen, erfolgreich die Finanzierung zu sichern.

2) Map For Good: Zusammen mit dem Fundraising-Team haben wir an einer Map for Good gearbeitet, auf der alle digitalen Fundraising-Instrumente dargestellt sind. Auch diese Session war sehr spannend.

3) Social Media Policies: Gemeinsam mit Jona Hölderle vom Pluralog haben wir das Buch „Social Media Policies for Non-Profit-Organisationen vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert.

Alles in allem – ein großartiges Ereignis, das wir gerne unterstützt haben und uns schon aufs nächste Jahr freuen!

eBook Social Media Policies für Nonprofit-Organisationen

Während für viele Menschen die Nutzung sozialer und interaktiver Medien selbstverständlich zum Alltag gehört, ist dieser Trend für den Dritten Sektor noch neu. Vielen Nonprofit-Organisationen geht es mit den sozialen Medien nicht anders als kleinen und mittleren Unternehmen: Sie nehmen wahr, dass sich die Medienwelt um sie herum verändert und sehen sich gezwungen darauf zu reagieren. Dabei lassen sich viele Trends und Instrumente in der Online-Kommunikation nicht mehr mit traditionellen Herangehensweisen bewältigen.

Die Frage der Internetnutzung am Arbeitsplatz wurde bereits in vielen Organisationen beantwortet. Geregelt werden beispielsweise das private Surfen oder das Abrufen der privaten Emailadresse. Doch das so genannte Web 2.0 hat mit den sozialen Medien Instrumente gebracht, die sich nicht mehr nur auf den Computer am heimischen Schreibtisch beschränken lassen. Daher stellt sich die Frage: Brauchen Nonprofit-Organisationen ein Regelwerk zur Nutzung sozialer Medien und dem strategischen Online-Verhalten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?

Jona Hölderle und Jörg Eisfeld-Reschke beantworten diese Frage mit Ja. Gemeinsam haben sie ein eBook „Social Media Policies für Nonprofit-Organisationen“ geschrieben. Das Buch ist bei ikosom erschienen und steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Die Online-Buchpräsentation vom 29. September 2010 ist hier abrufbar.

fundraising2.0 BLOG gestartet

Im Januar 2010 fand das erste fundraising2.0 CAMP statt. Ikosom war Partner des Camps und hat dort einige Sessions durchgeführt. Auf der Veranstaltung haben sich viele Interessierte zusammengefunden und über den Einsatz sozialer Medien im Fundraising ausgetauscht. Die Diskussionen haben deutlich gemacht, dass es ein Bedarf existiert für mehr Anlässe und Orte zum Austausch von Wissen, Erfahrungen, Ideen und Konzepten.

Seit vergangener Woche nun steht mit dem Fundraising2.0 BLOG ein ständiger Impulsgeber bereit. Dort haben soziale Organisationen und Aktivisten in Zeiten des Medienwandels die Möglichkeit sich über aktuelle Entwicklungen im Fundraising zu informieren, wie sie ihre Zielsetzungen mit dem geschickten Einsatz von Online- und Offline-Instrumenten erreichen. Ikosom steht dem Projekt mit inhaltlicher und technischer Unterstützung zur Seite. Die Projektleitung haben Alexa Gröner und Jörg Eisfeld-Reschke übernommen.

Das nächste Fundraising2.0 CAMP findet übrigens wieder im Januar 2011 in Berlin statt. Tickets sind voraussichtlich ab Oktober zu erwerben.

Aktuelle Social-Media-Studien im Überblick (Mai 2010)

Morgen Stanley Internet Trends

Im vergangenen Monat ist wieder Internet Trends Report von ein Morgan Stanley erschienen. Zu den wichtigsten Erkenntnissen zählt, dass nachdem bereits mehr Zeit in sozialen Netzwerken verbracht wird als mit dem Lesen und Schreiben von Emails, übersteigt nun auch die Anzahl der registrierten Netzwerk-Nutzer die von Emailpostfächern.

Morgan Stanley Internet Trends Report

Gründe dafür werden nicht genannt. Denkbar ist, dass der Kommunikation in sozialen Netzwerken weniger Barrieren zugrunde liegen als der Email-Korrespondenz. Als weitere wichtigen Trend ist der starke Ausbau der Bandbreite für mobile Kommunikation zu nennen sowie dass auf Facebook mittlerweile der größte Anteil der global verbrachten Online-Zeit entfällt. Continue reading „Aktuelle Social-Media-Studien im Überblick (Mai 2010)“

Jahresberichte von NGOs – Mehr als Papier?

Mit dem Jahreswechsel begann in vielen Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) die redaktionelle Arbeit an den Jahresberichten. Dieser dient als Instrument zur Kommunikation vor allem mit Spendern, Sponsoren, Mitgliedern und gegebenenfalls weiteren Interessensgruppen. Typischerweise enthält der Jahresbericht vor allem nicht-finanzielle Dokumentation von Aktivitäten und Projekten sowie Angaben zu den Strukturen und Finanzen des abgelaufenen Kalenderjahres. So geschieht es seit Jahrzehnten stets aufs Neue.

Die von NGOs hat sich in den vergangenen Jahre zunehmend in Richtung von Geschäftsberichten entwickelt, wie sie Unternehmen und insbesondere Aktiengesellschaften veröffentlichen. Letztere sind aufgrund ihrer besonderen Informationspflichten gegenüber den Aktionären dazu verpflichtet. Im Unterschied zu Kapitalgesellschaften ist die inhaltliche und finanzielle Berichterstattung von NGOs nicht gesetzlich geregelt. In der Organisationsform eines eingetragenen Vereins ist in der Satzung oft lediglich die Berichtspflicht des Vorstandes an die Mitgliederversammlung festgeschrieben. Dennoch gibt es neben den Mitgliedern weitere Interessensgruppen mit spezifischen Informationsbedürfnissen: „Spender möchten die von ihnen bereitgestellten Ressourcen gut angelegt, Sponsoren über die Wirkung und öffentliche Wahrnehmung der unterstützten Projekte Bescheid wissen und andere Partner wünschen sich eine Informationsgrundlage für die Entscheidung über die Fortsetzung oder Aufnahme einer Kooperation“, so Felix Dresewski, Geschäftsführer der Kinderhilfsorganisation Children for a better World e.V.. Continue reading „Jahresberichte von NGOs – Mehr als Papier?“

Micropayment in der deutschen Blogosphäre: Kachingle

Das Ziel Crowdfunding für gute Internet-Inhalte möchte der Online-Dienst Kachingle ermöglichen. Vergleichbar ist der Ansatz mit einer freiwilligen GEZ-Zahlung, aber in diesem Fall bestimmt der Nutzer selbst, welche Inhalte Anteile erhalten und wie viel er zahlen möchte. Umfassende Diskussion über den Dienst wurde in deutschen Blogs beispielsweise bei Der Spiegelfechter und im Kulturmanagement Blog geführt.

Passend zur re:publica 2010 hat kachingle eine Liste deutschsprachiger Webseiten veröffentlicht, die Kachingle benutzen, darunter diverse Blogs, Online-Magazine wie Carta und dem Anatolien-Magazin oder Regionalblogs wie kielpod.de. Kachingle scheint damit aus der Experimentierphase herausgetreten zu sein  – es bleibt spannend zu sehen, wo Kachingle in Zukunft eingesetzt wird.

PS Mit Flatter bereitet sich ein Dienst ähnlichen Musters auf den Markteintritt vor.

Aktuelle Social-Media-Studien im Überblick (April 2010)

In den vergangenen Wochen sind wieder zahlreiche interessante Studien über Kommunikation in sozialen Medien erschienen. Auf fünf aktuelle Erscheinungen möchten wir besonders hinweisen: von der infrastrukturellen Voraussetzung für Kommunikation über die (regionale) Verbreitung und Reichweite sozialer Netzwerke bis hin zur kommerziellen Werbemaßnahmen .

Digitale Spaltung: (N)Onliner

Im Nachgang des (N)ONLINER-Atlas der Initiative D21 wurde eine repräsentative Befragung durchgeführt. Daraus geht hervor, dass die digitale Spaltung in Deutschlang längst Realität ist. Etwa eine Drittel der Gesellschaft wird als „digitale Außenseiter“ bezeichnet, die mit dem Internet kaum bis keine Berührungspunkte haben.

Soziale Netzwerke in Deutschland

ComScore veröffentliche eine Untersuchung über die Reichweite sozialer Netzwerke in Deutschland. Durch die gemeinsame Veranlagung der VZ-Netzwerke erreichen diese mit Abstand die höchste Reichweite. Beachtlich: Sowohl die Anzahl der Unique Visitors als auch die Verweildauer der Nutzer auf den VZ-Portalen ist mit Abstand am höchsten. Im vergangenen Monat wurden insgesamt 15,89 Millionen Unique Visitors gezählt, die es auf eine durchschnittliche Verweildauer von über 57 Stunden im Monat brachten. (via Basic Thinking)

Unter geographischen Gesichtspunkten hat Plan.net die Daten der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung zur Nutzung sozialer Medien interpretiert und grafisch aufbereitet. Leider fehlen standen hierzu keine Vergleichsdaten zur Nutzung von Facebook zur Verfügung. (via t3n)

Microblogging-Dienst Twitter
Die ansteigende Nutzung des Microblogging-Systems Twitter im Jahr 2009 belegt die Barracuda Labs Studie. Das Zahlenmaterial gibt einen umfassenden Einblick in die Nutzungsweisen der Anwender. Darüber hinaus wird der Zulauf prominenter Twitter-Nutzer thematisiert. Ein Thema, dass in 2009 die Debatte über den Dienst stetig vorangetrieben hat und sich auch in 2010 unter anderem bei den Olympischen Spielen fortsetzte.

Werbeeffektivität in sozialen Medien
Aufmerksamkeit verdient auch eine aktuelle Studie von Psychster Inc. und Allrecipes.com, welche der Frage auf den Grund gegangen ist, welche Anzeigenformate in sozialen Netzwerken am effektivesten sind. Daraus geht unter anderem hervor, dass aktionsorientiert Werbeformate zwar eine stärkere Bindung ermöglichen, jedoch die klassichen Instrumente Banner und Newsletter-Links bei der Beeinflussung zur Kaufentscheidung derzeit noch effektiver sind. (via t3n)

Best of Online-Fundraising 2009

Im Rahmen des Fundraising2.0CAMP im Januar boten Katrin Kiefer und Jörg Reschke die Session „Best of Online-Fundraising 2009“ an. Für die Auswahl wurden jene Projekte und Aktionen ausgewählt, die konsequent Online-Instrumente einsetzen, einen wegweisenden und kreativen Ansatz darstellen sowie als Praxisbeispiel zur Nachahmung empfohlen werden können. Die Höhe der Spendeneinnahmen war kein primäres Auswahlkriterium, zumal die Spendenhöhe bei vielen Online-Aktionen mit Ausnahme der Spendenportale meist nicht zurückverfolgt werden kann. Continue reading „Best of Online-Fundraising 2009“

Twitter für NPOs – Schnickschnack oder Kommunikationsinstrument?

Der direkte Nutzen von Twitter lässt sich sehr schnell erfassen: Es ist ein sehr einfaches Medium um zunächst schon bekannte Gesichter und dann zunehmend weitere Nutzer im gleichen Themenfeld zu folgen (lesen), selbst auf interessante Inhalte hinzuweisen. Im nächsten Schritt antwortet man auf interessante Tweets (Nachrichten) und erhält selber Antworten. Und schon kann der Dialog beginnen.

Mehr ist es dann auch wieder nicht. Oder doch? Continue reading „Twitter für NPOs – Schnickschnack oder Kommunikationsinstrument?“

Zahlen und Fakten: Social Media und Online-Spenden

Für das Fundraising2.0 Camp in Berlin wurden in diesem Foliensatz aktuelle Zahlen zur Verbreitung und Nutzung sozialer Medien zusammengestellt. Der Schwerpunkt liegt auf dieses Mal auf sozialen Netzwerken an den Beispielen Facebook und Twitter und dem Versuch einer Bestandsaufnahme zu Online-Spenden in Deutschland.  Die Quellen sind unter http://bit.ly/65zl7Y einzusehen.

Präsentation auf Slideshare

Wieviel Echtzeit-Web brauchen NPOs?

Im Rahmen der 13. NPO-Blogparade fragt David Röthler auf politik.netzkompetenz.at ob es für NPOs (Non-Profit-Organisationen) sinnvoll ist live im Internet zu sein. Zur NPO-Blogparade steuern Blogger aus unterschiedlichen NPO-Bereichen ihre Perspektive zur vorgegebenen Frage bei. Aus den jeweiligen Herangehensweisen ergeben sich spannende Umfeldbetrachtungen und Ansätze.

Die Frage nach Einsatzmöglichkeiten von synchronen Aktivitäten von NPOs im Internet konzentriert sich zunächst auf Instrumente wie Chat, Video und Kollaboration. Diese Instrumente bauen auf der Herausbildung des Echtzeit-Webs auf, dass nicht erst seit Livestreams und Twitter in aller Munde ist. Ein Trend, der angesichts der zunehmenden Mobilität der Nutzer an Bedeutung gewinnt. Doch bevor sich NPOs mit Live-Instrumenten beschäftig, sollte die Auseinandersetzung mit den Prinzipien und der Kultur des Echtzeit-Webs stattgefunden haben. Continue reading „Wieviel Echtzeit-Web brauchen NPOs?“

Fundraising2.0 Camp

Logo des Fundraising20 Camps

Das erste fundraising2.0CAMP ist eine Plattform für den kreativen Austausch und  Zusammenarbeit zwischen Fundraising, NGOs, Politik und Wirtschaft. Es ist ein innovatives Format für on- und offline übergreifendes Fundraising und Communitybildung. Workshops und Sessions beschäftigen sich mit folgenden Fragen:

Wie fassen wir den Begriff Fundraising im Bezug auf Social Media? Welche Auswirkungen und Nutzen haben Social Media, Web 2.0 und das Fundraising für die Organisationen, die Förderer und die Öffentlichkeit? Welche neuen Möglichkeiten Fundraising aufzubauen und zu implementieren entstehen? Wie werden On- und Offlineaktivitäten vernetzt? Wie treffen wir unsere Unterstützer? Kann Communitiy-Management als effektives Fundraising-Instrument genutzt werden?

21.01.2010, ab 18:30 Come Together im St. Oberholz
22.01.2010, 9:00 – 18:00 Uhr Barcamp im HUB Berlin

Bitte besuchen Sie die Internetseite des Projekts: fundraising20camp.mixxt.de