Crowdfunding-Tipps

Crowdfunding ist ein wichtiges Thema und das ikosom-Team hält dazu immer wieder Vorträge. Die wichtigsten Tipps und Tricks sind auf dieser Seite versammelt. Die Seite wird fortwährend aktualisiert.

Zur Einführung: Drei Mythen des Crowdfunding

Ganz einfach gesagt: die Finanzierung eines Projekts oder eines Unternehmens über eine Vielzahl von Menschen. Aber geht es nur um Geld?

  • Mythos 1: Beim Crowdfunding geht es nur ums Geld. Crowdfunding kommt vom Crowdsourcing, d.h. die Einbeziehung einer Crowd in die Umsetzung eines Projekts. Das geht über eine Vielzahl von Möglichkeiten: zum Beispiel das Wissen der Crowd oder die Arbeitskraft der Crowd zu mobilisieren. Wer also Crowdfunding nur wegen des Geldes macht, scheitert von vornherein – Crowdfunding kann viel mehr.
  • Mythos 2: Crowdfunding ist eine moderne Form der Bettelei.Wer ein Crowdfunding-Projekt macht, der muss sich und seine Idee präsentieren, der muss an die Öffentlichkeit. Wer aber Crowdfunding macht, muss darüber nachdenken, was die Crowd an tollen Gegenleistungen bekommen könnte, d.h. man bietet ein Geschäft an. Crowdfunding ist eine moderne Form des Vorabverkaufs (Pre-Selling), d.h. man kann selbstbewußt sagen: „Ja, das ist mein Projekt und das bekommt ihr, wenn ihr mich unterstützt“.
  • Mythos 3: Nur wer schon eine große Reichweite im Internet oder eine Marke hat, kann erfolgreich Crowdfunden. Es gibt viele erfolgreiche Crowdfunding-Projekte, die lediglich ein paar Dutzend Finanzierer finden, aber dem Projekt dadurch ein wenig weitergeholfen wird. Wer Crowdfunding macht, muss sich Gedanken machen, wie man das eigene Netzwerk „digitalisiert“, also Emailverteiler anlegen und pflegen, Homepage aufbauen – aber man muß nicht schon Superstar sein, um Crowdfunding erfolgreich zu machen.

Was ist Crowdfunding?

Das hier ist eine von vielen Definitionen:

Crowdfunding ist ein öffentlicher Aufruf, der im wesentlichen über das Web 2.0 erfolgt und zum Ziel hat, finanzielle Ressourcen für ein Vorhaben zu erhalten und damit einen bestimmten Zweck zu erreichen (entweder ohne oder gegen irgendeine Art von Gegenleistung.)

Aber es gibt natürlich eine Vielzahl von möglichen anderen Definitionen. Wir unterscheiden beim Crowdfunding in der Regel vier verschiedenen Formen von Crowdfunding:

  • Donation-based Crowdfunding: In der Regel ohne Gegenleistungen (außer einer Spendenquittung).
  • Reward-based Crowdfunding: In der Regel mit einer materiellen oder immateriellen Gegenleistung, aber keine Erfolgsbeteiligung.
  • Equity-based Crowdfunding: In der Regel mit einer erfolgsbasierten Gegenleistung, zum Beispiel in Form einer Beteiligung am Unternehmen.
  • Lending-based Crowdfunding: In der Regel auf der Basis eines Privatkredites, teilweise mit erfolgsabhängigen Zinsen.

Vorschau:

  • Welche Zahlen zum Thema Crowdfunding gibt es?
  • Welche Plattformen gibt es?
  • Welche besonderen Projekte sind zu nennen?

 

 

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