Was wir nicht auf der #rp13 diskutieren: Forever online? Social Media und Tod

Bianca Gade hat umgesetzt, worüber Dörte Giebel und ich nur nachgedacht haben. Sie ruft dazu auf abgelehnte re:publica-Vorträge in einer Blogparade zu sammeln.

Forever online? Social Media und Tod

Wenn uns Twitter über den Tod von Freunden informiert und wir das Facebook-Profil von Freunden häufiger besuchen als ihr irdisches Grab, dann wird eines ganz deutlich: Social Media hat unseren Umgang mit dem Tod verändert. Aber wie genau? Werden wir zukünftig Beerdigungen im live Hangout übertragen? Wie können wir gemeinsam online trauern? Wer hat eigentlich schon ein Social Media Testament geschrieben? Wem gehören meine Follower nach dem Tod? Und wie würdest Du reagieren, wenn ein Toter Dir einige Tage später eine Abschiedsmail schreibt?

These

Unser Umgang mit Tod und Trauer im Internet hat sich verändert – in dem diskursiven Vortrag zeige ich auf, woran wir das merken, was das bedeutet und wie wir uns darauf vorbereiten können.

Format

15min Vortrag zur Einführung ins Thema und 60min Diskussion mit Gästen:

  • Egon Kapellari, Medienbischof (noch nicht angefragt) oder der Stefan Förner, Pressesprecher des Erzbistums Berlin (grundsätzliche Bereitschaft)
  • Prof. Dr. Marlis Prinzing, MHMK Macromedia (grundsätzliche Bereitschaft)
  • Oliver Schmid, Gründer Gedenkseiten.de (grundsätzliche Bereitschaft)
  • Michaela Zinke, Bundesverband Verbraucherschutz (grundsätzliche Bereitschaft)

Schade für die #rp13

Das Thema Social Media und Tod hatte ich auf der Social Media Week Berlin im letzten September schon platziert – mit sehr vielen persönlichen und positiven Rückmeldungen. Es ist ein Thema, das Menschen bewegt und berührt. Aufgrund der Resonanz gab es im Nachgang noch eine Blogparade zu “Tod und Trauer im Internet” (Ergebnisse). Eigentlich wäre die re:publica 2013 genau der richtige Ort gewesen um mehr Menschen auf das Thema aufmerksam zu machen, bevor sie von der Gegenwart eingeholt oder ihre Angehörigen überfordert werden.

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3 Kommentare

  1. Im aktuellen Beta-Programm habe ich diese Session zum Thema “Bis dass der Tod uns scheidet” gefunden: http://re-publica.de/sessions/bis-dass-tod-uns-scheidet-soziale-medien-und-umgang-dem-sterben

    Kommentar von Florian Dieckmann am 14. März 2013 um 18:51

  2. Jörg Eisfeld-Reschke

    Ja, das habe ich auch gerade gesehen. Die Referentin kenne ich nicht, aber ich werde mich mal auf die Suche nach Blogbeiträgen o.ä. von ihr zu dem Thema machen. Das Buch habe ich gesehen, aber im Social Media Bereich noch nichts.

    Kommentar von Jörg Eisfeld-Reschke am 14. März 2013 um 18:53

  3. […] ist ein toller erster Schritt und die Resonanz auf die Blogparade zeigt ja, dass es da einen Bedarf gibt für den […]

    Pingback von Institut für Kommunikation in sozialen Medien » Open #rp13 – wie man einer Konferenz ihre Seele zurückgibt am 24. März 2013 um 18:04

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