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Blogstöckchen zum Digitalen Nachlass

Blogstöckchen, kennt ihr das noch? Blogstöckchen sind in gewisser Weise die Vorreiter der Blogparaden. Sie unterscheiden sich von Blogparaden durch eine relativ klare Struktur. Sie ähneln einem Fragebogen und bedienen sich dem Nominierungsprinzip.

Das hier ist ein Blogstöckchen zum Thema Digitaler Nachlass. Ein Thema, mit dem wir uns zumeist schon unbewusst und durch Beobachtung beschäftigt haben – in den seltensten Fällen aber schon feste Regelungen, etwa in Form eines Testaments, getroffen haben. Dieses Blogstöckchen möchte sensibilisieren und ein Hilfestellung sein, sich diesem wichtigen Thema anzunähern. Die Idee dazu kam bei einem Mittagessen mit Michaela Zinke vom Bundesverband Verbraucherschutz.

Ausschnitt aus der Kampagne #machsgut des Verbaucherzentrale Bundesverband

Ausschnitt aus der Kampagne #machsgut des Verbaucherzentrale Bundesverband

Wie funktioniert das Blogstöckchen?

Es ist eigentlich ganz einfach. Die zwanzig Minuten Aufwand sind für Dich, Deine Freunde und Deine Familie ein guter Anlass sich intensiver mit dem Thema Digitaler Nachlass zu beschäftigen. Das Ganze lässt sich in vier Schritten zusammenfassen:

  • Du wirst nominiert.
    (Oder wenn Du von alleine drauf gestoßen bist: Fühl Dich nominiert!)
  • Kopiere die untenstehenden Fragen und beantworte sie.
  • Veröffentliche die Fragen und Deine Antworten in Deinem Blog, auf Facebook oder an anderer Stelle im Netz.
  • Benenne mindestens eine Person aus Deinem Bekanntenkreis, die sich ebenfalls mit dem Thema Digitaler Nachlass beschäftigen sollte.

Fragen

  1. Hast Du schon mal auf Facebook oder in anderen sozialen Netzwerk öffentlich den Tod von Prominenten betrauert? In welcher Weise?
  2. Hast Du schon mal auf Facebook oder in anderen sozialen Netzwerk den Tod von Freunden, Haustieren oder Familienmitgliedern betrauert? In welcher Weise?
  3. Wann warst Du das letzte Mal auf einem Friedhof?
  4. Wann hast Du das letzte Mal ein Social Media-Profil einer verstorbenen Person aufgerufen?
  5. Sollten Beerdigungen/Trauerfeiern auf Video aufgezeichnet und bei Youtube hochgeladen werden? Warum (nicht)?
  6. Wie viele Profile in sozialen Medien & Netzwerken existieren von Dir?
  7. Wie viele Fotos hast Du selbst im Netz veröffentlicht?
  8. Wie viele Videos hast Du selbst im Netz veröffentlicht?
  9. Würden Deine Familie in Deinem digitalen Nachlass “Überraschungen” finden?
  10. Benutzt Du Apps oder Verknüpfungen, mit denen Du einige Deiner Tweets oder Facebook-Posts automatisch veröffentlicht werden?
  11. Nutzt Du einen Passwort-Manager?
  12. Wie viele Menschen wären (wenn sie wollten) in der Lage auf Dein Emailpostfach zuzugreifen?
  13. Würden andere Menschen im Fall der Fälle in der Lage Zugriff auf Deine Passwörter zu erhalten?
  14. Weiß Deine Familie, dass sie als Hinterbliebene ggf. rechtlich verantwortlich für Deine Online-Inhalte werden?
  15. Sollen alle von Dir im Netz verfassten Inhalte (Fotos, Texte, Videos…) verschwinden? Warum (nicht)?
  16. Hast Du ein Testament verfasst?
  17. Hast Du Deinen digitalen Nachlass im Testament geregelt?
  18. Nutzt du einen Anbieter, um deinen digitalen Nachlass zu regeln? Warum (nicht)?
  19. Ist dieses Blogstöckchen der erste Anlass, Dir Gedanken um den Digitalen Nachlass zu machen?
  20. Wer sollte sich als nächstes Gedanken um den Digitalen Nachlass machen? (Bitte Personen markieren oder anderweitig informieren)

 

[BQV] Neue Formen des Wirtschaftens | SLOW POLITICS 13.-15.11.

berliner_gazette_logo*SLOW POLITICS* | Internationale Konferenz | 13.-15. November 2014
Supermarkt | Brunnenstr. 64 | Berlin
Info: www.berlinergazette.de/slow-politics

Wir freuen uns auf den Track 4 | “Bitcoin Meets Blue Marble”

Die anhaltende Umweltkrise und die Zusammenbrüche verschiedener
gesellschaftlicher Systeme (u.a. Finanzmarkt) erschüttern unsere
bürgerliche Bequemlichkeit und mobilisieren Menschen aus allen möglichen
gesellschaftlichen Milieus. Überall entstehen Bürgerenergieprojekte. Sie
nehmen die kommunale Energieversorgung in die eigene Hand, um sie
klimafreundlich und selbstbestimmt zu gestalten. Berliner Bürger etwa
wollen das Stromnetz kaufen und genossenschaftlich verwalten.
Gleichzeitig teilen immer mehr Menschen Autos, nutzen Tauschbörsen oder
verschenken Essen, das sie nicht brauchen. Dezentrale Formen des
Wirtschaftens verbreiten sich. Die Basis dafür bilden neue digitale
Währungen – beispielsweise Bitcoin. Gemeinsam haben diese Initiativen,
dass sie sich für eine sinnvolle Verteilung von Ressourcen einsetzen.
Doch begreifen sich die Akteure als Teil einer größeren Bewegung? Ein
derart holistischer Ansatz im Zeichen der Blue Marble kommt heutzutage
allenfalls auf der lokalen Ebene zum Tragen. In sogenannten Transition
Towns etwa. Kann er Schule machen und im größeren Maßstab umgesetzt
werden? Wie können neuartige Allianzen dazu beitragen?

*Public Talk* | “Bitcoin Meets Blue Marble” | Samstag, 15.11. | 17:45
Mit Luise Neumann-Cosel (buerger-energie-berlin.de) & Paula Bialski
(Leuphana Universität). Moderation: Ela Kagel (Berlin). Die Public Talks
erfordern keine Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

*Workshop* | “Bitcoin Meets Blue Marble” | 13. & 14.11. | ganztägig
Der Workshop rückt Berlin in den Fokus als inoffizielles Zentrum der
Nischen- und Subkulturen, der informellen Expertengruppen und
alternativen/kreativen Milieus. Aus dieser Welt bringt der Workshop
erprobte Ansätze zu Alternativen in Energieversorgung mit neuen
Bewegungen aus dem Bereich der Sharing Economy und der digitalen
Währungen zusammen. Interviews mit den Akteuren zu der Frage “Sind wir
Teil einer größeren Bewegung?” bilden die Basis für einen Kurzfilm, der
im Workshop entsteht.

Die Gäste sind Paula Bialski (Leuphana Universität), Thomas Dönnebrink
(OuiShare), Camilla Elle (utopie-magazin.org), Christophe Guené
(Kreditunion), Barbara Hennecke (buendnis-buergerenergie.de), Annette
Jensen (taz.de), Luise Neumann-Cosel (buerger-energie-berlin.de), Ute
Scheub (taz.de), Andrea-Liane Spangenberg (bioenergiedorf-coaching.de),
Akseli Virtanen (robinhoodcoop.org), Karsten Wenzlaff (Institut für
Kommunikation in Sozialen Medien), Nikolai Wolfert (leila-berlin.de).
Die Moderatoren sind Tatiana Abarzua (berlinergazette.de) und Ela Kagel
(Supermarkt).

*Anmeldung*: Der Workshop richtet sich an AktivistInnen und findet am
13. und 14. November von 10-18 Uhr statt. Am 15.11. werden die
Ergebnisse präsentiert (10-12 Uhr). Die Workshop-Plätze sind begrenzt.
Interessierte können sich bis zum 10.11. anmelden. Email:
bgcon14@supermarkt-berlin.net. Die Gebühr beträgt 30,- inkl. Catering.

SLOW POLITICS ist ein Projekt der Berliner Gazette und wird durch
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Gemeinnützige Hertie-Stiftung
und ZEIT-Stiftung gefördert. Sponsoren sind Streampark TV, TAB
Ticketbroker und Webmagazin. Partner sind Bündnis Bürgerenergie e.V.,
Exberliner, Heinrich-Böll-Stiftung, Institut für Kommunikation in
Sozialen Medien, KnightMozilla OpenNews, Pfefferwerk AG, Sapporo Media
Arts Lab, Social Impact, Supermarkt und ThoughtWorks Werkstatt Berlin.

Wo haben die Crowdfunding-Plattformen ihren Sitz im deutschprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz)?

Wir haben die Firmensitze der Plattformen analysiert und innerhalb ihrer Regionen gruppiert:



Sitz der
Plattform
Status der Plattform Name der Plattform
Bayreuth Aktiv Filmkraut
Berlin Aktiv Aurango
    Betterplace
    Companisto
    Companisto
    crowdener.gy
    Crowdfans
    deepr
    Ecocrowd
    finmatch
    Friendfund
    Fundedbyme
    gigflip
    Indiegogo
    Innovestment
    KisskissBankBank
    Krautreporter
    Lendico
    Musicstarter
    Newniq
    OnePlanetCrowd
    Pledgemusic
    Reset.to
    Sciencestarter
    Smava
    Stagelink
    Welcome Investment
    Zencap
  Inaktiv BerlinCrowd
    FoundingCrowd
    Inkubato
    Pling
  Wird gelaunched IniCat
Dresden Aktiv Dresden Durchstarter
    Econeers
    Seedmatch
    Startnext
Düsseldorf Aktiv Auxmoney
    Crowdrange
    Fundsters
Frankfurt Aktiv bankless24
    bettervest
    bettervest
    Fundernation
    LightFin
    Greenvesting
  Inaktiv bestBC
  Wird gelaunched aescuvest
    Giromatch
Graz Aktiv Conda
    greenRocket
    1000×1000
Hamburg Aktiv Addact
    Exporo
    finmar
    Kiezhelden
    Nordstarter
    Talent-Invest
  Inaktiv Crowdstein
  Wird gelaunched Civum
    Die Beteiligungsplattform
Kassel Aktiv Unikat
Köln Aktiv Deutsche Mikroinvest
    GreenCrowding
    HelpDirect
    Sonicangel
    United Equity
    Viele schaffen mehr
    Deutsche Unternehmerbörse
Leipzig Aktiv Visionbakery
Mainz Aktiv LeihDeinerStadtGeld
    LeihDeinerUmweltGeld
München Aktiv CineDime
    Deutsche Mikroinvest
    Gynny
    Kapitalfreunde
    Mashup Finance
    Sellaband
  Inaktiv ipoGO AG
    MySherpas
    Seedexperts
Paderborn Wird gelaunched Padercrowd
Stuttgart Aktiv Crowd Nine
    Fairplaid
    Youcan2
    greenXmoney
Wien Aktiv Respekt.net
Zürich Aktiv Investiere.ch
    Wemakeit
     

„Lebenswelten 2.0“: Potenziale medialer Räume für eine sozialraumorientierte Jugendkulturarbeit

Am 3. Dezember veranstalten die Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung und die Bundesakademie für Kulturelle Jugendbildung Wolfgenbüttel in Kooperation mit der Stiftung Digitale Chancen die Regionalkonferenz „Lebenswelten 2.0“: Potenziale medialer Räume für eine sozialraumorientierte Jugendkulturarbeit.

Mediale Räume spielen als informelle Lern- und Bildungsorte für Jugendliche eine immer größere Rolle. Im Sinne einer sozialraumorientierten Jugendkulturarbeit gilt es, diese neuen Lebenswelten stärker in den Blick zu nehmen: Wie kommunizieren Kinder und Jugendliche in medialen Räumen? Welche neuen Lernformen haben Angebote des Web 2.0 hervorgebracht? Welche Chancen, aber auch Herausforderungen sind für eine sozialraumorientierte Jugendkulturarbeit mit den „Lebenswelten 2.0“ verbunden?

Im Rahmen der Fachkonferenz soll ein differenzierter Blick auf aktuelle Strategien, Formate und Tools in der Jugendmedienarbeit geworfen werden. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, in den Workshops einzelne Methoden selber zu erproben und deren Einsatzmöglichkeiten in Projekten der Kulturellen Bildung und der Jugendarbeit zu diskutieren.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Die Anmeldung kann bis spätestens 19. November 2014 unter www.qualitaetsverbund-kultur-macht-stark.de erfolgen.

Crowdfunding/Crowdinvesting für Filmprojekte beim Crowddialog 2014

CrowdDialog 2014Am 20. November findet in München der Crowd Dialog 2014 statt, Deutschlands größte Crowd-Konferenz. In 3 Themen-Tracks werden sich die über 60 Experten in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden gemeinsam mit den Teilnehmern den Themen CrowdSourcingCrowdInnovation und CrowdFunding nähern. Auch wir von ikosom sind natürlich mit dabei und hosten unter anderem eine Panel-Diskussion zum Thema “Crowdfunding und Crowdinvesting für Filmprojekte“. Als Diskussionsteilnehmer konnten wir folgende Branchen-Experten gewinnen:

Jakob M. Erwa: Der in Berlin lebende Österreichische Regisseur wurde mit seinem Langfilm-Debüt Heile Welt (2007) unter anderem mit dem Großen Diagonale-Preis ausgezeichnet. Den 90-minütigen Arthouse-Psychothriller HOMESICK hat der Filmemacher nun frei und unabhängig von herkömmlicher Sender- und Förderpolitik selbst produziert und dafür eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die im Oktober 2013 mit knapp 12.000 Euro abgeschlossen werden konnte. Mittlerweile ist der Film fertig und wird gerade bei diversen Festivals eingereicht. Kinostart ist voraussichtlich 2015.

Huan Vu: Mit The Dreamlands möchte der Regisseur einen Fantasy-Klassiker des Autors H.P.Lovecraft auf die Leinwand bringen. Eine erste Crowdfundig-Kampagne im reward-based Bereich scheiterte leider. Kurz darauf gingen der Filmemacher und sein Team aber erneut mit einer Kampagne online, allerdings mit einen geänderten Plan: einem Mix aus Crowdfunding und Crowdinvesting, letzteres über die eigene Film-Webseite abgewickelt. Mit Erfolg. Insgesamt konnten durch diese Mischung über 190.000 Euro von der Crowd eingesammelt werden.

Christoph Mathieu: Der Filmjournalist und Drehbuchautor arbeitete im Hintergrund bereits an mehreren Crowdfunding-Aktionen mit und beobachtet das Thema seit einiger Zeit. Mittlerweile ist er bei Rushlake Media tätig, eine Firma, die sich auf den digitalen Vertrieb von Filmen spezialisiert hat. Auch in diesem Zusammenhang spielt Crowdfunding eine immer größere Rolle, wie uns Christoph Mathieu im Vorfeld zum Panel verraten hat.

Hard Facts zum Crowd Dialog 2014:

Datum: 20. November 2014

Zeit: 9:00 bis 18:00 Uhr

Ort: IHK München, Orleansstraße 10

Tickets: Anmeldung zum CrowdDialog

Facebook-SeiteCrowdDialog

Facebook-Event: CrowdDialog 2014

 

Hard Facts zur Film-Session:

Zeit: 16:00 bis 16:30 Uhr

Moderation: Wolfgang Gumpelmaier (ikosom)

SponsorCineDime, Deutschlands erster Film-Crowdinvesting-Plattform

 

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Weitere Informationen zum Thema gibt’s in unserer Studie “Crowdfunding im Film – Crowdfunding als Alternative Finanzierungsmöglichkeit für Filmproduktionen in Deutschland“.

Spannende Interviews zu Crowdsourcing und Crowdfunding-Projekten im Filmbereich finden Sie zudem regelmäßig im SocialFilmMarketing-Blog, darunter auch Interviews mit den Panel-Teilnehmern sowie dem Sponsor:

Welches Science-Projekt soll bei @onespark in Berlin dabei sein? Sag Juror @kasi Deine Crowd-Meinung!

Das OneSpark-Festival findet am 12. und 13. September 2014 statt – ein riesiges Crowdfunding-Festival in Berlin.

Ich bin in der Jury für den Bereich Science und darf dort die Projekte aussuchen, die sich auf dem Festival zeigen dürfen. Wollt ihr mir helfen?

Schaut mal hier rein: http://www.beonespark.com/berlin/discover/creator_projects?category=science – welche Projekte findet ihr spannend? Ich freue mich über Eure Kommentare bis morgen um 12 Uhr!

One Spark START Berlin Banner

Trendblogger-Redaktionssitzung mit Wolfgang Gumpelmaier

trendbloggerlogoAm 31. August um 15 Uhr wird die nächste Trendblogger-Redaktionssitzung stattfinden. Den Zugang erhält man über diesen Link: http://proj.adobeconnect.com/trendblogger. Gast wird diesmal ikosom-Teammitglied Wolfgang Gumpelmaier, der mit den Trendbloggern über das Monatsthema Lifestyle und Medien diskutieren wird.

In diesem Monat waren die vorgestellten Medientrends sehr vielfältig: Tools für Gehörlose, Läster-Apps, Tandemploy, Schock-App Pavlok, Fitness-App Yayog, Smartphone-Abstinenz und die Sharing-App Domerang Eine Übersicht über Zukunftstrends findet sich hier.

Darüberhinaus wurden auch eine Reihe an Journalismus-Startups vorgestellt: Correct!v, Wortwalz, Boas Noticias, Hacerbilgic und Contributoria

ikosom beim Crowddialog 2014

ik-web
Wir freuen uns sehr auf den Crowddialog 2014 und werden am 20.11.2014 mit spannenden Panels zum Thema Crowdfunding vor Ort sein. Tickets können jetzt gekauft werden.

Crowd Dialog Konferenz 20. November 2014 in München

Die Praxis- und Wissens-Konferenz in München zu CrowdSourcing – CrowdFunding – CrowdInnovation

44 hilfreiche Social Media Tools für Einsteiger und Fortgeschritte

In Vorträgen und Workshops werden wir immer gebeten, welche Tools wir empfehlen können, um die Nutzung von sozialen Medien so einfach wie möglich zu machen, Diskussionen im Netz in Gang zu bringen, Reichweite zu steigern und vieles mehr. Diese Liste hier ist sicherlich keineswegs vollständig, aber vielleicht gibt es den einen oder anderen, der bestimmte Tools noch nicht kennt.

Weitere Tools posten wir auch immer wieder auf unserer Facebook-Seite, bei Twitter oder bei Pinterest. Weitere Tool-Sammlungen gibt es unter anderen von Wolfgang Gumpelmaier.

ikosom_Institut_für_Kommunikation_in_sozialen_Medien_on_Pinterest_-_2014-07-08_11.27.23

Namenssuche für Internet-Projekte

Nach freien Domains suchen:

http://www.domai.nr

Schauen, ob Social Media Accounts in den Netzwerken frei sind:

http://namechk.com/

http://knowem.com

Blogsysteme

Kostenlos Blog einrichten:

http://www.wordpress.com

WordPress als OpenSource Software herunterladen:

http://www.wordpress.org

Bilder für Artikel finden (CC-Bilder verwenden):

http://www.flickr.com

Präsentationen hochladen und fürs Web bereitstellen:

http://www.slideshare.com

http://www.prezi.com

Tools rund um Facebook

Testen, wie ein Link aussieht, wenn ihn Facebook anzeigt:

https://developers.facebook.com/tools/debug/

Eine Facebook-Ad einrichten:

https://www.facebook.com/ads/create

Facebook mit anderen sozialen Netzwerken verknüpfen:

https://ifttt.com/

Social Media Monitoring

Mehrere Twitter- und Facebook-Accounts bzw. Hashtags zentral beobachten:

http://netvibes.com

Für den Einstieg in erste Social Media Analysen:

http://www.quintly.com/

Für den Vergleich von Facebook-Seiten

http://www.fanpagekarma.de

Für umfangreiches Reporting von Blogs, Social Media und klassische Nachrichtenquellen

http://www.ubermetrics-technologies.com/

Für Vergleich vieler öffentlicher Accounts:

https://pluragraph.de/ 

Weitere Microblogging-Systeme neben Twitter

Für Bilder:

http://www.Instagram.com

http://www.eyeem.com/

Für Bilder und Texte

http://www.tumblr.com

Für Bilder und Infografiken

http://www.pinterest.com

Twitter-Tools 

Mehrere (Twitter-)Accounts administrieren:

http://www.hootsuite.com

Im Team Twitter nutzen

http://www.some.io

Kurzvideos für Twitter teilen:

https://vine.co/

Twitter als Suchmaschine nutzen:

http://www.tame.it

Twitter- und Facebook-Accounts synchronisiert etwas posten lassen

http://www.Thunderclap.it

 

Umfragen erstellen

Klassische Umfragen

http://www.surveymonkey.com

 

Umfragen und Crowdsourcing

http://www.allourideas.org/

 

Teamkoordination

Termine gemeinsam finden:

http://www.Doodle.com

https://dudle.inf.tu-dresden.de/

 

Projekte organisieren:

https://trello.com/

https://basecamp.com/

 

Teammessaging:

http://www.Whatsapp.com

http://www.Threema.com

 

Dateien verwalten

http://www.Dropbox.com

http://www.Wuala.com

http://drive.google.com

https://owncloud.org/

 

Kollaboratives Arbeiten

Gemeinsam Notizen erstellen

http://etherpad.org/

 

Gemeinsam Texte speichern

http://www.evernote.com

 

Gemeinsam Flussdiagramme erstellen

http://www.Draw.io

 

Gemeinsam Bookmarks sammeln:

http://www.diigo.com

 

Diskussionen führen

Entscheidungen im Team herbeiführen

http://www.Tricider.com

 

Öffentliche Diskussionen anregen:

http://www.Publixsphere.com

http://www.Brabbl.com

Club-Journalismus bei @krautreporter – Warum man das Experiment unterstützen sollte

Das Magazin “Krautreporter” will innerhalb von einem Monat 900.000 Euro von 15.000 Unterstützern sammeln und dafür eine neue Form des Online-Journalismus etablieren. Heute ist der letzte Tag und es wird spannend bis zum Schluss, aber es lohnt sich, das Experiment zu unterstützen. Einige der Gründe hat Sascha Lobo schon aufgeführt:

Aus meiner Sicht gibt es noch ein paar Ergänzungen:

Krautreporter erfordert Mut – und mutige Journalisten brauchen wir.

Die wichtigste Charaktereigenschaft der Journalisten und Journalistinnen hinter dem Projekt ist ihre Experimentierfreudigkeit. Keiner weiß am Anfang eines Crowdfunding-Projekt, ob es klappt, welche Kritik kommt, ob es schnell oder langsam geht. Jedes Crowdfunding-Projekt ist anders – und jedes ist spannend für sich. Es gibt keine Garantie, dass es klappt. Ich finde es toll, dass es Journalisten gibt, die sich das einfach mal trauen und damit zeigen, dass später das Projekt auch weiterhin Experimente wagen wird.

Krautreporter waren lernfähig – und lernfähige Journalisten brauchen wir.

Es gab jede Menge Kritik, teilweise berechtigt, teilweise unberechtigt. Mein Eindruck war, dass diese Kritik angenommen, aufgenommen, weiterverarbeitet und konstruktiv genutzt worden ist. Man kann nicht innerhalb einer Kampagne alles umkrempeln und alles neu machen, man kann auch Fehler nicht einfach weglöschen, aber in Deutschland wird immer erwartet, dass jedes Konzept perfekt ist und damit verderben wir uns den Spass beim Ausprobieren.

Krautreporter ist eine Blaupause für leserfinanzierte Medienhäuser – davon kann es ruhig noch mehr geben.

Man hat es an der frühen Unterstützung von Menschen wie Jakob Augstein, Frank Schirrmacher und Konstantin Neven-DuMont gemerkt: Krautreporter ist mehr als nur ein Projekt mit einer großen Summe, sondern kann als Vorbild für leserfinanzierte Online-Medienhäuser dienen, welche die Quersubvention aus Werbung nicht in ihr Geschäftsmodell integrieren wollen. Ich bin mir sicher, dass es in Zukunft in Europa noch mehr solche Projekte geben wird und Krautreporter zeigt, dass es möglich ist, mehr als nur projektbasiert Crowdfunding erfolgreich zu machen.

Krautreporter sorgt für eine neue Form des Clubjournalismus – mehr Clubgeist bitte

Krautreporter setzt die Paywall nicht vor den Inhalt, sondern vor die Community. Das Kommentieren von Artikeln wird den Unterstützern vorbehalten sein. Das läutet eine neue Ära im Journalismus ein, weil man sich nun Gedanken machen kann, wie man die Community-Funktionen innerhalb einer Seite so werthaltig machen kann, dass die Unterstützung gerechtfertigt ist. Communities sind auch bereit, eine gemeinsame Sache zu finanzieren und sie tragen auch die Verantwortung dafür, dass die Sache weitergeht – die taz ist das beste Beispiel dafür.

Krautreporter erzählen eine Geschichte, die alle überrascht.

Vielleicht dachten die Krautreporter, dass die Geschichte des Projekts darin besteht, ein tolles Projekt finanziert zu haben. Die Geschichte aber ist mittlerweile anders: tolles Projekt wurde gelaunched, erhielt viel Aufmerksamkeit, viel Kritik, es war alles knapp – am Ende klappt es doch. Rebound-Kids for Journalism!

Krautreporter ist Open Source Journalismus.

Die Krautreporter versprechen, innerhalb der Seite auch über ihre Quellen zu reden, Texte im Rohentwurf zum Kommentieren freizugeben, Daten zu teilen – OpenSource und OpenInnovation wird auf den Journalismus ausgedehnt und das ist eine tolle Sache.

Krautreporter ist Open Source Crowdfunding.

Die Plattform hinter Krautreporter – Sparker von Bitcrowd – wird nach dem Magazin als Open Source Software gelaunched und wird damit Bewegung in den Crowdfunding-Markt ingesamt bringen.

Der Erfolg von Krautreporter hat mit dem Crowdfunding nichts zu tun – ob das Experiment geglückt ist oder scheitert, sehen wir einem Jahr.

Alle, die in der letzten Woche über das Scheitern gesprochen haben – Crowdfunding-Projekte sind nicht allein erfolgreich, wenn sie die Finanzierungssumme zusammen haben, sie sind dann erfolgreich, wenn sie ihr inhaltliches Ziel umgesetzt haben. Ich finde, dann kann man schauen, was aus dem Projekt geworden ist. Vielleicht werden die Erwartungen nicht erfüllt, vielleicht übererfüllt – aber wer jetzt schon versucht, zu analysieren, was zum Erfolg und Mißerfolg führte, der versteht nicht, dass das richtige Experiment erst morgen losgeht.