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Kann man Social Media lernen?

Kann man Social Media lernen? Ja, man kann. Wenn es um zielorientierte Kommunikation, die Haltung und gelebte Kultur von Social Media, Verwendung von einzelnen Diensten oder das Verbinden unterschiedlicher Instrumente in einer Kampagne geht, dann sind das Lerninhalte, die auf unterschiedliche Weise vermittelt werden können. Ob man dazu auf Präsenz-Veranstaltungen, persönliches Coaching, Online-Seminare oder Fernlehre zurückgreift, das hängt maßgeblich vom Lerntyp ab.

Vor gut einem Jahr begannen wir die Zusammenarbeit mit dem Institut für Lernsysteme (ILS), einer der großen Akteure im deutschen Fernlehre-Markt. Dörte Giebel entwickelte zu der Zeit den Fernlehrgang “Social Media Manager” und bat uns als Autoren für Studienhefte tätig zu werden. Ihrer Bitte folgten wir gerne und schrieben wir die beiden Hefte “Fundraising 2.0 und Social Media Marketing für Nonprofit-Organisationen” und “Community-Management”. Beide Hefte gehören zu den vier optionalen Schwerpunkt-Heften, von denen sich die Teilnehmer des Lehrgangs mindestens eines bearbeiten müssen. Zum Bearbeiten eines Heftes gehört das Lösen der Übungsaufgabe und das Einsenden von Aufgaben, die von Fernlehrern bewertet werden.

Erfahrenen Autodidaktikern, die Social Media selbstständig erkundet und sich beigebracht haben mag diese Form des formellen Lernens und die Verbindung mit Bewertung in Form von Noten seltsam vorkommen. Dem sei aber gesagt, dass sich der Kurs insbesondere an Einsteiger richtet, die das Fernlehre-Material als Grundlage und Anlass nehmen das Social Web für sich und ihren Arbeitgeber zu erkunden. Unserer Einschätzung nach bietet der Kurs praxisnahes und auf beliebige Branchen anwendbares Lernmaterial. Der Einsatz verschiedener Aufgabentypen zwingt zum Anwenden, Recherchieren und Reflektieren.

Der Fernlehrgang ist in 12 Module aufgeteilt, von denen die letzten vier optionale Schwerpunkt-Module darstellen:

  1. Was ist Social Media? Grundlagen und Anwendungsfelder
  2. Wissensmanagement im Social Web
  3. Einführung in das (Micro-)Bloggen
  4. Social Networking am Beispiel von XING und Facebook
  5. Facebook für Organisationen
  6. Rechtsfragen im Social Web
  7. Podcasting – eine Einführung ins Audiobloggen
  8. PR 2.0 – Pressearbeit im Social Web
  9. Social Media Monitoring und Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  10. Social Media für Non-Profit-Organisationen und Fundraising 2.0 (Wahl-Modul)
  11. Location Based Services (Wahl-Modul)
  12. Enterprise 2.0 (Wahl-Modul)
  13. Community Management (Wahl-Modul)

Auch für die ILS ist der “Social Media Manager” ein Stück weit Neuland. Die Hefte liegen erstmals nicht nur in gedruckter Form vor, sondern sind darüber hinaus für das iPad verfügbar. Interessierte können sich mit der iPad-App ein Probeheft anschauen. Die iPad-App wurde im Übrigen vergangene Woche auf der didacta-Messe mit dem Studienpreis DistancE-Learning in der Kategorie “Innovation des Jahres” ausgezeichnet.

Es gibt im deutschsprachigen Raum noch zahlreiche weitere Anbieter im Themenfeld Social Media Management bzw. Social Media Marketing. ikosom plant in diesem Jahr ein Whitepaper zu deutschsprachigen Social Media-Bildungsangeboten zu erstellen.

BarCamp als Format der internationalen Jugendarbeit – mehr Medien, mehr Eigenverantwortung und mehr Beteiligung

Vertrauen in das Engagement und die Partizipationsbereitschaft von Jugendlichen besaß das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und erprobte das BarCamp als potentielles Format für seine zukünftige interkulturelle Jugendarbeit.

Das Pilotprojekt fand vom 26. – 28. 11. 2011 im Umspannwerk in Berlin statt und versammelte 120 Teilnehmer aus Frankreich und Deutschland zum Thema „Glück und Wohlstand – was ist das?“. Auch mit der Themenwahl begab sich das DFJW damit auf Neuland. Im Gegensatz zu den üblicherweise internet-  und technikbezogenen BarCamps, setzte das DFJW bewusst auf ein eher philosophisches Rahmenthema.

BarCamps (auch „Unkonferenzen“ genannt) sind ein Veranstaltungsformat, welches sich von klassischen Konferenzen abhebt. Ihre Besonderheit liegt darin, dass von den Veranstaltern zwar ein grober thematischer Rahmen vorgegeben wird, die konkrete inhaltliche Ausgestaltung jedoch den Teilnehmern obliegt: keine festgelegten Referenten, keine vordefinierten Panels, keine langatmigen Vorträge. Ein BarCamp beginnt daher immer mit einer öffentlichen Sessionplanung, bei der jeder Einzelne dazu ermuntert wird, Themen, Workshops oder Diskussionen vorzuschlagen. Zum Referent kann also jeder werden, der mutig den Arm hebt. Stößt ein Sessionvorschlag auf allgemeines Interesse, werden der Raum und die Uhrzeit festgelegt. Dialog und Interaktivität sind charakteristische Bestandteile von BarCamps.

Selbstverantwortung der Jugendlichen

Bereits zur Mobilisierung von Teilnehmern wurde dort geworben, wo sich Jugendliche im Alltag aufhalten: auf Facebook. Unter dem Hashtag #bcdfjw kommunizierten das DFJW und die Teilnehmer bereits vor dem JugendBarCamp via Twitter miteinander. Die Gespräche und der interkulturelle Dialog standen auch im Fokus der Veranstaltungsmoderation. Zugleich sollten die Jugendlichen an ihre Selbstverantwortung für die inhaltliche Ausgestaltung des JugendBarCamps herangeführt werden.

Im Falle des 1. deutsch-französischen JugendBarCamps entschied sich das DFJW für die Verbindung von klassischen Konferenzanteilen und dem offenen BarCamp-Format. So wurde der Abend des Anreisetages dazu genutzt die Jugendlichen sowohl auf das Diskussionsformat als auch auf das philosophische Thema einzustimmen. Hierzu konnten der deutsche Glücksforscher Prof. Dr. Wilhelm Schmid („Glück: Alles, was Sie darüber wissen müssen und warum es nicht das wichtigste im Leben ist“) und der französische Schriftsteller Patrick Dugois („Enfant frigo“) für Impulsvorträge und eine Diskussionsrunde gewonnen werden.

Die folgenden zwei Tage gestalteten die Jugendliche im BarCamp-Format vollkommen selbst. In über zwanzig Sessions beleuchteten sie das Begriffspaar Glück und Wohlstand unter den unterschiedlichsten Fragestellung und teils unerwarteten Blickwinkeln. Ganz selbstverständlich und ohne Berührungsängste wurde dabei das Prinzip der Selbstorganisation angenommen und der Sessionplan mit Leben gefüllt. Bei einem Gang durch die Räume des Berliner Umspannwerks traf man allerorts auf Gesprächskreise der Teilnehmer – vielstimmig und zweisprachig in Diskussionen vertieft.

Existiert eine Anleitung zum Glück?

Besonders positiv wurde von den Teilnehmern die Diskussionsatmosphäre und die Möglichkeit zum intensiven Austausch bewertet. Neben grundsätzlichen Fragen, etwa ob Menschen glücklich sein können oder ob eine Anleitung zum Glück existiert, wurde auch hinterfragt, welche biochemische Prozesse dem Gefühl des Glücklichseins zugrunde liegen. Andere Sessions thematisierten das kollektive Glück und Unglück ganzer Bevölkerungsgruppen und diskutierten die daraus resultierende Verantwortung und Solidarität.

Auf großes Interesse stieß auch die Möglichkeit sich während der Veranstaltung via Twitter auszutauschen. Im Zuge des JugendBarCamps legten sich viele Teilnehmer erstmals einen Account bei dem Microblogging-Dienst zu und nutzen diesen intensiv zur Dokumentation und Kommunikation. Für jede Session wurde ein Protokoll mit Etherpad erzeugt und live dokumentiert. Teilweise beteiligten sich mehr als fünfzehn Teilnehmer an der Dokumentation einzelner Sessions. Auf diese Weise konnten sie die differenzierten bis hitzigen Debatten über die individuellen und kollektiven Erfahrungen mit Glück und Unglück für sich und andere sichern.

Was sind die Potentiale des Formats BarCamp für die Jugendarbeit?

Wie das 1. deutsch-französische JugendBarCamp zeigte, eignet sich das Format zur Initiierung von Lern- und Austauschprozesse auf Augenhöhe. Damit bietet es sich besonders für die Anwendung im Kontext von Peer-to-Peer-Ansätzen an. Als Alternative zur einseitigen Wissensvermittlung klassischer Tagungen, könnte der wechselseitige Erfahrungs- und Wissenstransfer von Jugendlichen im BarCamp-Format größere Verbreitung finden.

Das Format stärkt die Eigenverantwortung der Teilnehmer durch das Prinzip der Selbstorganisation. Positive Effekte sind dabei auch eine höhere Identifikation mit den Ergebnissen und die starke Vernetzung der Teilnehmer untereinander. Nicht zuletzt werden BarCamps auch dem veränderten Mediennutzungsverhalten von jungen Menschen gerecht. Sie bedienen sich nicht nur gängiger digitaler Dienste, sondern stärken auch die Medienkompetenz der Teilnehmer durch den integrierten Einsatz verschiedenster sozialer Netzwerke und Plattformen.

Lisa Peyer ist Projektleiterin bei ikosom, dem Institut für Kommunikation in sozialen Medien und begleitete das Deutsch-Französische Jugendwerk bei der organisatorischen und methodischen Umsetzung des 1. deutsch-französischen JugendBarCamps. Dieser Artikel wurde im Rahmen des Projekts “Youthpart”, einem multilateralen Kooperationsprojekt der  Fachstelle für Internationale Jugenarbeit der Bundesrepublik Deutschland, kurz IJAB, zuerst hier veröffentlicht.

Partner gesucht: Social Media in der Verwaltung beim Refomkongress 2012

Die Berliner Agentur Wegweiser veranstaltet am 20. März den Refomkongress 2012.

Von 16.30 Uhr – 17.15 Uhr gibt es dort ein Fachforum zum Thema Social Media in der Verwaltung. Wir suchen gemeinsam mit unseren Partnern von Bürger & Freunde weitere Unternehmenspartner, die sich mit dem Einsatz von Social Media in Verwaltungsprozessen, zur Kommunikation von Verwaltungsakten in die Öffentlichkeit und Dialog via Social Media, Social Media Monitoring auskennen. Ziel ist es, ein spannendes Diskussionsforum auf die Beine zu stellen.

Hier der Flyer zum Kongress – weitere Details des Workshops können wir gerne telefonisch besprechen.

Studie: Crowdfunding als neues Finanzierungmodell für Musikprojekte

Eines der wichtigsten Forschungsfelder für ikosom war im vergangenen Jahr das Thema Crowdfunding, insbesondere als alternative Finanzierungsform in der Kreativwirtschaft. Regelmäßig erheben wir die Daten der Crowdfunding-Plattformen und geben einen Überblick über die Entwicklung des Marktes. Dabei arbeiten wir auch mit Studierenden zusammen, die den Datensatz nutzen, um ihre Forschungsfragen zu verfolgen.

Aus diesem Grund haben wir die Crowdfunding-Studienreihe begonnen. In der Studienreihe veröffentlichen wir die Abschlussarbeiten von Studierenden zum Thema Crowdfunding. Den Auftakt macht die Arbeit “The Power of the Crowd – Crowdfunding als neues Finanzierungmodell für Musikprojekte- Entwicklung, aktuelle Relevanz und Ausblick” von Svenja Mahlstede, die an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim studiert hat.

In der Publikation wird herausgestellt, wie Crowdfunding speziell von Musikern und Bands erfolgreich zur Schließung von Finanzierungslücken genutzt werden kann und welche Chancen sich daraus für Kreativschaffende sowie für die Musikindustrie ergeben. Die Arbeit umfasst neben einer ausführlichen Zusammenfassung der Geschichte des Musik-Crowdfundings eine eigens durchgeführte Analyse bereits abgeschlossener Musikprojekte, die auf deutschsprachigen Crowdfunding-Plattformen realisiert wurden. Des Weiteren werden die Ergebnisse einer unter Projektinitiatoren durchgeführten Umfrage präsentiert, durch die erste Erfolgsfaktoren für Crowdfunding-Projekte identifiziert werden konnten.

Die Resultate der Arbeit geben Aufschluss über die Entwicklung, aktuelle Relevanz und Zukunftsperspektiven des deutschen Crowdfunding-Markts für Musikschaffende sowie über die Möglichkeiten und Grenzen dieser Finanzierungsmethode.

Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkung der Herausgeber
2. Vorbemerkung der Autorin
3. Grundlagen

3.1 Begriffsdefinitionen
3.1.1 Crowdsourcing
3.1.2 Crowdfunding
3.1.3 Fanfunding
3.2 Die Digitalisierung und ihre Folgen für die Musikindustrie
3.3 Bisherige Projektfinanzierungsmethoden und ihre Probleme
3.3.1 Öffentliche Kulturförderung
3.3.2 Private Musikförderung und Sponsoring
3.3.3 Fazit
4. Historische Entwicklung
4.1 Die Anfänge
4.2 Erste Projekte im Internet
4.3 Die ersten Crowdfunding-Plattformen
4.4 Entstehung des Begriffs „Crowdfunding“
4.5 Der Durchbruch in den USA
5. Krautfunding – Crowdfunding in Deutschland
5.1 Plattformen
5.2 Statistiken
5.2.1 Projektkategorie Musik
6. Fanfunding
6.1 Sellaband
6.2 SonicAngel
6.3 Übersicht weiterer Fanfunding-Plattformen
6.4 Fazit
7. DIY – Nicht-plattformbasierte Projekte
7.1 Populäre Beispiele
7.2 Aktuelle Beispiele
7.3 Fazit
8. Erfolgsfördernde Faktoren für Crowdfunding-Projekte
8.1 Vollerhebung der Projekte
8.2 Umfrage unter Projektstartern
8.2.1 Ausgangspunkt und Fragestellungen
8.2.2 Repräsentativität
8.2.3 Fragebogenkonstruktion
8.2.4 Durchführung
8.2.5 Ergebnisse
8.3 Fazit
9. Sonstige Rahmenbedingungen
9.1 Spendenlandschaft in Deutschland
9.2 Bevorzugte Zahlungsarten im Internet
9.3 Fazit
10. Zehn Schritte zum erfolgreichen Crowdfunding-Projekt
11. Zukunftsprognose

Anhang 1: Interview mit Steffen Wilhelmi von Once Upon A Rooftop
Anhang 2: Email an Projektstarter
Anhang 3: Fragebogen der Online-Umfrage: Erfolgsfaktoren des Crowdfunding

Bestellen Sie hier

Ich möchte die folgenden Publikationen des Instituts für Kommunikation in sozialen Medien bestellen:

Stück Handbuch Crowdfunding (Druckversion, 36 Seiten, Preis 5,99 € inklusive 7% MwSt., zzgl. Porto)

Stück Handbuch Crowdfunding (Onlineversion, 36 Seiten, Preis 2,99 € inklusive 7% MwSt.)

Stück Studie Crowdfunding 2010/2011 (Onlineversion, 28 Seiten, Preis 14,99 € inklusive 7% MwSt.)

Stück "The Power of the Crowd" - Musik-Crowdfunding (Onlineversion, 70 Seiten, Preis 24,99 € inklusive 7% MwSt.)

Stück "Crowdfunding im Film" (Onlineversion, Veröffentlichung im März 2012, Preis 24,99 € inklusive 7% MwSt.)

Stück Social Media Policy für Nonprofit-Organisationen (Onlineversion, kostenlos)

Stück Buch "Social Media im Kulturmanagement" (Druckversion, 456 Seiten, Preis 29,95 € inklusive 7% MwSt.)

Ihre Adresse (Pflichtfeld)

Ihre Email (Pflichtfeld)

Ich möchte über weitere Publikationen des Instituts informiert werden.

Anmerkungen:

Sie erhalten im Anschluss eine Rechnung mit unseren Bankdaten.

Call for ideas: Digital Baltic Space (english)

With the Digital Baltic Space network we intend to connect the challenges and opportunities of a changing media environment with a cross-border development and strengthening of social entrepreneurship in the Baltic region.

Digital Baltic Space – bringing together economy and civil society

Digital Baltic Space initiates a platform for networking amongst digital and social actors around the Baltic Sea. Addressed are social entrepreneurs, startups, non-profit organizations of civil society and government organizations. The aims are a dialogue on challenges and strategies for dealing with the changing media, an exchange of experiences and to allow for a better networking of the actors.

In the coming months we want to develop projects in collaboration with our partners crossborder factory, twingly, deskmag and berufebilder and we are looking for further interested partners and supporters. For example: currently we are imagining a digital communications platform and want to encourage the regional cooperation by setting up un-conferences (Open Space / bar camp) or by awarding scholarships and organizing study visits.

Who would like to think along with us and participate?
All interested persons are invited to an open online conference. The doodle for the scheduling of a common date can be found here. Please do not forget to send an email with your contact information.

translated by crossborder factory

Arbeitskreis Crowdfunding im DCV eV

Der DCV eV ist ein Verband, der sich um alle Themen rund um Crowdsourcing und Crowdfunding kümmert und versucht, die Themen in einer breiten Öffentlichkeit zu platzieren.

Mitglieder sind die Unternehmen und Plattformen, die sich in diesem breiten Feld tummeln, aber auch Forschungsinstitute wie ikosom und Individuen, die sich für das Thema Crowdfunding interessieren.

Nach dem Digitalfilmcamp findet die erste nicht-virtuelle Sitzung des Arbeitskreis Crowdfunding im DCV in der Homebase-Lounge in Berlin statt. Jeder ist herzlich eingeladen. Das werden die Themen sein, die besprochen werden:

1) Aktivitäten des Crowdsourcings und Crowdfunding-Verbands, inbesondere
a) Erarbeitung gemeinsamer Standards
b) regelmäßige Marktberichte
c) Lobbying ggü Politik und Unternehmen
d) Agendasetting und Aufklärung / Social Media Marketing
e) Kooperation mit ausländischen Interessensvertretungen

2) Kooperation mit dem öffentlichen Einrichtung, z.B. bei gemeinsamen Veranstaltungen, Fördermittel-Acquise

3) Aktueller Stand der Dinge co:funding

4) Aktueller Stand der Dinge crowdsummit

5) Sonstige Planungen

Das Treffen wird auch live ins Netz übertragen. Wer möchte, kann sich zwischen 15 und 17 Uhr an der Diskussion beteiligen: http://proj.adobeconnect.com/ikosom

Das Arbeitstreffen ist eine Fortsetzung des Branchentreffens Crowdfunding, das letztes Jahr stattfand. Aber es können auch Menschen kommen, die nicht von einer Crowdfunding-Plattform stammen ;-)

Digital Film Camp 2012 – Crowdfunding im Film (Keynote)

Am 14. und 15. Februar 2012 findet in der home-base in Berlin paralell zur Berlinale das Digital Film Camp statt, das sich mit Crowdfunding im Film beschäftigt. Wir werden von ikosom aus dort eine Keynote gemeinsam mit Wolfgang Gumpelmaier halten, welche die wichtigsten Trends beim Crowdfunding im Film vorstellt.  Ausserdem werden wir unsere Publikationen im Bereich Crowdfunding vorstellen. Tickets sind noch erhältlich.

Hier schon mal die Slides:

Studienreihe Crowdfunding: Neue Publikationen für Musik und Film veröffentlicht

Eines der wichtigsten Forschungsfelder für ikosom war im vergangenen Jahr das Thema Crowdfunding, insbesondere als alternative Finanzierungsform in der Kreativwirtschaft. Regelmäßig erheben wir die Daten der Crowdfunding-Plattformen und geben einen Überblick über die Entwicklung des Marktes. Dabei arbeiten wir auch immer mit Studierenden zusammen, die den Datensatz nutzen, um ihre Forschungsfragen zu

Aus diesem Grund haben wir die Crowdfunding-Studienreihe begonnen. In der Studienreihe veröffentlichen wir die Abschlussarbeiten von Studierenden zum Thema Crowdfunding.

Den Auftakt macht die Arbeit “The Power of the Crowd” von Svenja Mahlstede, die an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim studiert hat. Ihre Arbeit untersucht Crowdfunding für Musiker und Bands. Unter anderem hat sie die verschiedenen Musik-Crowdfunding-Plattformen (‘Fanfunding’) untersucht und sie mit den nicht-spezialisierten Plattformen verglichen (hier bestellen).


Die zweite Ausgabe der Studienreihe befasst sich mit der Filmfinanzierung. Marie Ebenhan von der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg wird im März 2012 erscheinen. In ihr beleuchtet Marie Ebenhan die öffentliche Filmförderung und darin eingebettet Crowdfunding als Möglichkeit, diese Filmförderung zu ergänzen oder zu umgehen (hier bestellen).

Weitere Ausgaben der Studienreihe werden sich mit anderen Aspekten des Crowdfundings beschäftigen. Wer uns ein Thema vorschlagen will, kann sich gerne bei uns melden.

Call for ideas: Digital Baltic Space

Mit dem Netzwerk Digital Baltic Space möchten wir die Herausforderungen und Chancen des Medienwandels mit einer grenzüberschreitenden Stärkung und Entwicklung sozialen Unternehmertums im Ostseeraum verbinden.

Digital Baltic Space – bringing together economy and civil society

Digital Baltic Space initiiert eine Plattform zur Vernetzung von sozialen und digitalen Akteuren der Ostseeanrainerstaaten. Angesprochen werden Social Entrepreneurs, Startups, gemeinnützige Organisationen der Zivilgesellschaft sowie Regierungsorganisationen. Ziel ist es einen Dialog über Herausforderungen und Lösungsstrategien zum Umgang mit dem Medienwandel herzustellen, Erfahrungen auszutauschen und eine bessere Vernetzung der Akteure zu ermöglichen.

Gemeinsam mit unseren Partnern crossborder factory, twingly, deskmag und berufebilder möchten wir in den kommenden Monaten Projekte entwickeln – und wir suchen weitere Interessierte und Unterstützer. Bisher stellen wir uns beispielsweise eine digitale Kommunikationsplattform vor, möchten die regionale Zusammenarbeit beispielsweise mit der Durchführung von Unkonferenzen (Open space / Barcamp) anregen oder Coworking-Stipendien vergeben sowie Studienreisen durchführen.

Wer hat Lust mitzudenken und mitzumachen?
Alle Interessierten  laden wir zu einer offenen Online-Konferenz ein. Das Doodle zur gemeinsamen Terminfindung findet sich hier. Bitte nicht vergessen und eine Email mit Ihren Kontaktdaten zu senden.

Crosspost: Den Edgerank von Facebook verstehen

Woran misst man den Erfolg einer Facebookseite? An den direkten Spendenzuflüssen und Newsletteranmeldungen? Bleiben wir ehrlich – die meisten Organisationen messen ihren Erfolg auf Facebook an der Anzahl der Fans. Die Euphorie über hunderte hinzugewonnene Fans in allen Ehren, aber die tatsächliche Reichweite bildet die Fanzahl alleine nicht ab. Die Botschaften müssen die Fans auch noch erreichen. Und dies ist nicht immer der Fall.

Edgerank statt Pagerank

Ebenso wie Google einen PageRank nutzt um die Relevanz von Internetseiten einzuschätzen, obliegt es dem Edgerank-Algorithmus bei Facebook die individuelle Relevanz von Meldungen für die Nutzer einzuschätzen. Damit nicht jeder Facebook-Nutzer die Meldungen von mehreren hundert Freunden und Seiten lesen braucht, führt der Edgerank eine Vorsortierung durch.

Der Edgerank entscheidet über die Sichtbarkeit von Meldungen in dem Newsfeed der Fans. Dieser ergibt sich unter anderem aus dem Verhältnis von allgemeiner und persönlicher Interaktionsrate mit der Gesamtzahl der Unterstützer. Das kann dazu führen, dass eine Seite mit einer sehr hohen Unterstützerzahl aber geringer Interaktionsrate letztlich für weniger Menschen im Newsfeed sichtbar ist, als eine Seite mit weniger Unterstützern aber deutlich intensiverer Diskussion einzelner Beiträge.

Facebook ist ein Netzwerk sozialer Beziehungen. Aus diesem Grund basiert der Edgerank zwar für alle Mitglieder nach dem gleichen Prinzip, wird aber für jede Person und jeden Beitrag indiviuell berechnet. Die Werte sind dynamisch und damit stetiger Veränderung unterworfen.

Funktionsweise des Edgerank

Die grobe Funktionsweise des Edgerank hat Facebook der Öffentlichkeit vorgestellt. Demnach fließen in den Edgerank (E) drei Werte ein: 1. die Affinität zwischen Nutzer und Anbieter (u), 2. das Gewicht der Aktivität (w) und 3. die Verfallszeit der Aktivität (d).

Die drei Werte kurz erklärt:

  • Die Affinität errechnet sich aus den Interaktionen, die in der Vergangenheit zwischen Nutzer und Anbieter stattfanden. Wer eine Meldung eines Freundes oder einer Seite kommentiert oder den Like-Button drückt, wird auch zukünftig eher an einer Meldung dieses Anbieters interessiert sein.
  • Mit der Gewichtung eines Beitrages ist die Interaktionsrate gemeint, die durch alle Nutzer mit dem einzelnen Beitrag entsteht. Nicht bestätigt ist bislang, dass hierbei der persönliche Freundeskreis und dessen entsprechende Interaktion eine zusätzliche Gewichtung erfährt.
  • Die Verfallszeit bezieht sich lediglich auf die Aktualität des Beitrages.

Die Funktionsweise des Facebook-Edgerank erklären Facebook-Mitarbeiter im folgenden Video:

edgerankchecker – alles nur ein Bluff?

Vor einigen Wochen startete das neue und kostenfreie Analysetool www.edgerankchecker.com. Dieses soll Seiten-Inhabern ermöglichen den Edgerank ihrer Seite zu bestimmen und darüber hinaus unter anderem festzustellen, welche Uhrzeiten am Besten geeignet sind um Interaktionen mit den Fans zu initiieren.

Auch wenn einige Blogs sehr positiv über dieses Instrument berichten – Skepsis ist angebracht. Es scheint sich lediglich um eine Gegenüberstellung der Impressions mit der jeweiligen Interaktionsrate zu handeln. Wer die Metriken und die Funktionsweise des Edgeranks verstanden hat, der weiß, dass der Edgerank ein individueller Wert ist und nicht als allgemeiner Wert einer Facebook-Seite festgestellt werden kann. Natürlich sind die angegebenen statistischen Auswertungen interessant und können bei der Redaktionsplanung von Nutzen sein, den Edgerank stellen sie jedoch nicht dar. So lange der exakte Edgerank-Algorithmus geheim ist und Facebook keine entsprechende Schnittstelle bereitstellt, gibt es auch keine Möglichkeit den Wert für sich persönlich oder einen einzelnen Beitrag auszulesen.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Crosspost des sozialmarketing.de-Projekts.
Hier geht es zum Original.