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Crowdfunding Industry Report 2015 und Crowdfunding Real Estate Report 2015 erschienen

2015CF Report Pages

Am 31. März 2015 wurde der Crowdfunding Industry Reports 2015 erstellt, der für die globale Crowdfunding-Branche die wichtigsten Markttrends und Szenarien zusammenstellt. Parallel wurde auch der Crowdfunding Real Estate Report veröffentlicht. Beide Reports können hier bestellt werden:

Die wichtigsten Ergebnisse:

The strong growth in 2014 was due in part to the rise of Asia as a major crowdfunding region. Asian crowdfunding volumes grew by 320 percent, to $3.4 billion raised. That puts the region slightly ahead of Europe ($3.26 billion) as the second-biggest region by crowdfunding volume. North America continued to lead the world in crowdfunding volumes, growing by 145 percent and raising a total of $9.46 billion.

Crowdfunding-Regulierung in den Niederlanden und in Frankreich – Lektionen für die Regulierung von Crowdfunding in Deutschland

Für diesen Artikel wurden interviewt:

  • Gijsbert Koren – Douw& Koren
  • Simon Douw – Director Nederlandse Crowdfunding Association
  • Fabien Risterucci – FR Prospektif

Danke für die gute Zusammenarbeit!

Inspiration für die deutsche Regulierung – Ausgangssituation in Frankreich und den Niederlanden

Die Regulierung des Crowdfunding-Markts in Deutschland im Kleinanlegerschutzgesetz führt zu vielen Nachteilen für die Crowdfunding-Branche – dies hat nicht nur das German Crowdfunding Network als Branchenvertretung mehrfach dargelegt, sondern auch eine Reihe andere Verbände.
Wenn man die Regulierungsansätze in anderen europäischen Ländern stellt man schnell fest, dass die Regierungen in der Regel Gesetze erlassen, welche die noch junge Crowdfunding-Branche stärken sollen. Die Gründe dafür sind vielfältig, in Großbritannien beispielsweise gibt es schon historisch bedingt eine sehr liberale Finanzmarktordnung, in den skandinavischen und baltischen Ländern sieht man Crowdfunding als Teil eines wachsenden und unterstützenswerten Sektors im Bereich des „FinTech“, also internet-basierter Lösungen für Finanzmarktprodukte.
In Italien und Spanien wird Crowdfunding als Möglichkeit der Lückenfinanzierung für ausgefallene öffentliche Investitionen verstanden. Man kann diese Unterschiede auf wirtschaftlich und kulturell sehr unterschiedliche Ausgangssituationen in Bezug auf Kapitalmarktregulierung und Innovationsfreudigkeit erklären.
Wenn man sich aber unsere unmittelbaren Nachbarn, Frankreich und die Niederlande, betrachtet, dann ist es schwer, die Regulierungsunterschiede auf kulturelle Unterschiede zurückzuführen, denn beide Kapitalmärkte sind von ihrer Struktur und ihrem Regulierungsansatz dem deutschen Regulierungsansatz ähnlich. Im Unterschied zu Deutschland ist Crowdfunding-Regulierung nicht Teil eines anderen Gesetzes, sondern ein eigenständiger politischer Prozess. Weiterlesen…

Jetzt anmelden für „Kombischulung eKultur“ vom 13.–15.03.14 in Berlin

Ihr möchtet lernen, wie man mit digitalen Instrumenten eine selbstbestimmte Konferenz organisiert? Oder wie man als Fachkraft in der Kinder- und Jugendarbeit bei der Durchführung eines Jugendbarcamps tatkräftige Unterstützung leisten kann? Dann seid ihr hier genau richtig!

Die Landesstelle für kulturelle Jugendbildung Berlin e.V (LKJ), mediale pfade – Agentur für Medienbildung und ikosom, das Institut für Kommunikation in sozialen Medien, laden euch herzlich ein zur „2. Kombischulung eKultur“ am 13. – 15.03.2014 in Berlin.

Die Kombischulung kann von Fachkräften im Rahmen einer Fortbildung und von Jugendlichen als Tutor_innenschulung zur Durchführung von eine barrierearmen, inklusiven, gender- und diversitysensiblen Jugendbarcamps besucht werden. Hier findet Ihr alle wichtigen Informationen zur Methode „Jugendbarcamp“ und einige Beispiele für erfolgreiche Jugendbarcamps.

Wer sich jetzt für die Schulung anmelden möchte, kann dies bequem über die Homepage der LKJ Berlin tun:

Wir freuen uns auf eure Teilnahme.

Alternative Finance Report: “3 Milliarden Euro in 2014, 7 Milliarden Euro in 2015″

movingmainstreamkeystatisticsDas Alternative Finance Center der Universität Cambridge hat einen Report “Moving Mainstream” veröffentlicht. Spannend ist, dass das Volumen für 2015 auf 7 Milliarden steigen könnte. Insgesamt sind europaweit fast 3 Milliarden Euro durch Crowdfunding finanziert worden, davon in Deutschland 140 Mio Euro. Deutschland ist damit der drittgrößte Markt in Europa nach Großbritannien und Frankreich. Der europäische Crowdfunding Markt ist 2014 um 144% gewachsen, allein 201 Millionen Euro im Bereich von Early-Stage-Finanzierungen.
Es wurden in Deutschland bisher 236 Millionen Euro via Crowdfunding finanziert, die Wachstumsrate betrug 113% von 2013 auf 2014. Crowdlending im Bereich Peer-to-Peer hat mit 80 Mio Euro im Jahr 2014 das größte Volumen, wobei Crowdinvesting mit 174% am stärksten wächst.Ein großer Teil der Plattformen gaben an, mit der aktuellen geplanten Regulierung sehr unzufrieden zu sein.

Wir haben bei dem Report dahingehend mitgeholfen, dass wir die Daten für Deutschland zusammengestellt und analysiert haben.

European Benchmarking Report über die Einschränkungen für Crowdfunding/Crowdinvesting

Der Finanzausschuss des Bundesrats hat dem Bundestag empfohlen, auf europäischer Ebene eine Übersicht über die verschiedenen Einschränkungen bezüglich Crowdfunding und Crowdinvesting zu machen. Hier eine Übersicht über die wichtigsten europäischen Märkte:

Niederlande

Ausnahme von der Prospektus-Richtlinie: 2,5 Mio Euro
Maximales Einzelinvestment: 20.000 Euro pro Person pro Jahr, maximales Einzelinvestment von 2500 Euro pro Projekt, Beschränkung auf 100 Investments pro Plattform

Österreich

Ausnahme von der Prospektus-Richtlinie: 250.000 Euro
Kein Maximales Einzelinvestment
Kein Eigenkapital notwendig für Plattformen

Frankreich

Ausnahme von der Prospektus-Richtlinie: 1 Mio Euro
Kein Maximales Einzelinvestment
Kein Eigenkapital notwendig für Plattformen

Belgien

Ausnahme von der Prospektus-Richtlinie: 300.000 Euro
Maximales Einzelinvestment von 1000 Euro pro Person
Kein Eigenkapital notwendig für Plattformen

Italien

Ausnahme von der Prospektus-Richtlinie: 5 Mio Euro
Kein Maximales Einzelinvestment
Kein Eigenkapital notwendig für Plattformen

Finnland

Ausnahme von der Prospektus-Richtlinie: 1,5 Mio Euro
Kein Maximales Einzelinvestment
Kein Eigenkapital notwendig für Plattformen

Deutschland

Ausnahme von der Prospektus-Richtlinie: Bislang 100.000 Euro (außer für Partiarische Darlehen), mit KASG 1 Mio Euro
Maximales Einzelinvestment von 10.000 Euro pro Person
Kein Eigenkapital notwendig für Plattformen

Großbritannien

Ausnahme von der Prospektus-Richtlinie: 5 Mio Euro
Maximales Einzelinvestment pro Person beschränkt auf 10% des Vermögens
Kein Eigenkapital notwendig für Plattformen

United States

(noch nicht in der Umsetzung)
Crowdinvesting für weniger als 100.000 US-$: Letzter Steuerbescheid des Projekts
Crowdinvesting für mehr als 100.000 US-$, bis zu 500.000 US-$: Steuerbescheid geprüft durch Buchhalter
Crowdinvesting für mehr als 500.000 US-$: Steuerbescheid geprüft durch Wirtschaftsprüfer

Investoren dürfen nicht mehr als 2000 US-$ oder 5% des jährlichen Einkommens pro Jahr investieren, aber maximum 100.000 US-$.

Hochschulkurs Social-Media- und E-Marketing-Manager startet

euro-fhDie Europäische Fernhochschule Hamburg startet den Hochschulkurs “Social-Media- und E-Marketing-Manager”. ikosom war wesentlich an der Erstellung der Studienhefte zu Online-Marketing, Social Media Marketing und E-Commerce beteiligt. Jörg Eisfeld-Reschke hat die inhaltliche Leitung des Zertifikatskurses übernommen.

Studierende in diesem Fernlehrgang machen sich zunächst mit den Grundlagen des Online-Marketings un des Web2.0 vertraut. Anhand der einschlägigen Social Media-Instrumente erschließen sich anschließend das Social Web aus User- und Unternehmensperspektive. Vom Redaktionsmanagement über Evaluation und Community-Management bis hin zu Crowdsourcing und Open Innovation erhalten die Studierenden einen Rundum-Einblick in das Handwerkszeig des Social Media Marketings. Darüber werden sie mit den Grundlagen des E-Commerce vertraut gemacht, setzen sich zukunftsträchtigen Themen wie Social Commerce und Mobile Commerce auseinander und lernen wichtige rechtliche Aspekte des Onlinegeschäfts kennen.

Weitere Informationen zum Kurs und zur Anmeldung stehen auf der Internetseite der Europäischen Fernhochschule zur Verfügung. http://www.euro-fh.de/zertifikatskurse/marketing-sales/social-media-und-e-marketing-manager/

Auftakveranstaltung des Projekts „Kombischulung eKultur”

Im vergangenen Dezember fand die Auftakveranstaltung des Projekts „Kombischulung eKultur” in Trägerschaft der LKJ Berlin statt. Das Projekt beinhaltet die Konzeptentwicklung und Durchführung einer barrierearmen, inklusiven, gender- und diversitysensiblen Kombischulung als Fortbildung für Fachkräfte und TutorInnen für Jugendliche zur Durchführung von Jugendbarcamps. Mit Abschluss des Projekts wird Ende 2015 ein Curriculum für eine innovative KombiSchulung zur Verfügung stehen, welches bundesweit zur Anwendung kommen kann.

ikosom ist Partner des Projekts und zusammen mit Mediale Pfade für die Entwicklung des Curriculums und der Erstellung zugehöriger OER-Materialien verantwortlich. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Dokumentation der Auftaktveranstaltung (zusammen mit der Denkwerkstatt „Partizipationskongress“ der Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung) ist online verfügbar. Dazu gehört auch die Aufzeichnung des Livestreams:

Thüringer zum Thema “Verarbeitung von Trauer durch Kommunikation” gesucht

Tod und Social Media? Trauer und Social Media? Richtig, da war mal was. Einige Vorträge, Interviews und eine gut verbreitete Blogparade, mit der wir zur intensiveren Auseinandersetzung mit diesem sensiblen und emotionalen Thema anregten.

Weil uns das Thema wichtig ist, teilen wir gerne den Aufruf einer Gruppe Studierender der Universität Erfurt:

Eine Gruppe von sechs Studierenden der Universität Erfurt führen über zwei Semester ein Forschungsprojekt durch. Themen wie Trauer und Tod finden in der Forschung oft nur wenig Aufmerksamkeit. Deswegen möchten sie sich mit der Verarbeitung von Trauer durch Kommunikation beschäftigen. Es wäre ihnen eine große Hilfe, wenn sich Personen aus Thüringen finden würden, die um eine nahestehende Person trauern und mit ihnen ein Interview durchführen würden. Diese können sich gerne unter stud.proj.geteiltesleid@uni-erfurt.de bei der Forschungsgruppe melden. Vielen Dank!

Bitte mitmachen und ggf. weiterverbreiten.

Vorbereitungen für ein Berliner Jugendportal

Im vergangenen Jahr wurde ikosom von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin mit der Prozessbegleitung und Konzeption der Eintwicklung eines Berliner Jugendportals beauftragt. Wir führten 22 persönliche und telefonische Interviews, werteten eine Jugendbefragung mit über 700 Jugendlichen aus allen Bezirken aus, nahmen an vielen Experten-Runden teil, verglichen über 80 Jugendportale in Deutschland und Europa sowie bündelten die Erkenntnisse aus zahlreichen einschlägigen Studien zur Jugendkommunikation.
wordle jugendportal

Kurzum: Wir bündelten die Ideen, Anregungen und kritischen Herausforderungen aus der Berliner Trägerlandschaft mit den Erfahrungen anderer Städte, den Erkenntnissen aus Studien und ermittelten daraus einen Möglichkeitskorridor für ein Berliner Jugendportal.

Zum neuen Jahr nun geht es an die Umsetzung durch die Senatsverwaltung und die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin und da gibt es einige News:

Zum Hintergrund des Berliner Jugendportals:

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft beabsichtigt das Landesprogramm jugendnetz-berlin konzeptionell weiterzuentwickeln. Zukünftig soll die Beteiligung junger Menschen noch stärker im Vordergrund stehen. Eine zentrale Rolle wird dabei ein digitales Jugendportal einnehmen, welches sich an Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren richtet.
Das Thema ePartizipation wird bereits durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft verfolgt und unter anderem mit dem Jugenddemokratiefonds bearbeitet. Bislang konnten jedoch keine eigenen Anwendungserfahrungen gesammelt werden. Das Land Berlin steht – ähnlich wie andere Bundesländer –
vor der Herausforderung Ansätze der ePartizipation zu erproben und Jugendbeteiligung auch digital zu stärken.
Die Ziele des Jugendportals sind es, die Informationen und Angebote für junge Menschen in Berlin online darzustellen, für Jugendliche relevante Themen gemeinsam mit ihnen aufzubereiten und verschiedene Ansätze von ePartizipation zu erproben. Gute Ansätze sollen vernetzt und skaliert sowie die Sichtbarkeit guter Jugendarbeit in Berlin erhöht werden. Bundesweit gibt es bislang kein vergleichbares Projekt, welches Jugendinformation, die Arbeit einer Jugendredaktion und Online-Beteiligung auf dem aktuellen Stand der Technik zusammenführt.

Wir laden Sie zur Lektüre des Kurzkonzepts ein und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung. Im nächsten Schritt werden die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie die mit der Umsetzung beauftragte Jugend- und Familienstiftung potentielle Partner ansprechen und in die Diskussion des Konzepts einbinden.

Crowdfunding als Verkaufsmotor für E-Commerce – Crowdlounge #10

Datum: 13.01.2015
Zeit: 18:00 – 21:00
Veranstaltungsort: SUPERMARKT

Kreative, die ihr Produkt über eigene Online-Shops oder E-Commerce-Plattformen vertreiben, nutzen zunehmend Crowdfunding als Methode, um ihr Produkt bei den Kunden zu testen. Darüber holen sie sich Feedback und erhalten eine Vorstellung davon, worauf ihre Kunden beim Kauf achten. Einige Plattformen bieten schon E-Commerce-Lösungen an, die es auch nach dem Crowdfunding ermöglichen, die Produkte über die Plattformen zu vertreiben.
Zunehmend gibt es auch Crowdfunding-Plattformen, die sich auf Pre-Selling spezialisieren: dort müssen erst genügend Käufer*innen zusammen kommen, bevor ein Produkt fabriziert wird. In unserer nächsten Crowdlounge werden wir mit Plattformen, Start-ups und Projektemacher*innen darüber sprechen, wie Crowdfunding als Verkaufsmotor für die eigenen Produkte eingesetzt werden kann.
Zugesagt haben bisher 3 Kultur- und Kreativpilot*innen 2014:

Julia Depis & Judith Trifonoff | Newniq
https://www.newniq.com/
Gerald Dissen | ROOM IN A BOX
http://roominabox.de
Moderation: Karsten Wenzlaff | ikosom & German Crowdfunding Network

WeTeK / ARTWert und ikosom führen mit der Crowdlounge eine unregelmäßige, interaktive Veranstaltungsreihe rund um das Thema Crowdfunding durch. Die Crowdlounge richtet sich an alle an Crowdfunding Interessierten sowie an konkrete Crowdfunding-Projekte, die Fragen haben oder ihr Projekt vorstellen möchten. Sie findet, oft auch mit weiteren Partnern, in Berlin und Brandenburg statt und informiert anhand von individuellen Crowdfunding-Erfahrungsberichten und Expertengesprächen zu verschiedensten Fragestellungen rund um dieses Thema.

Die Teilnahme an der Crowdlounge ist kostenfrei, wir bitten jedoch um eine Anmeldung hier auf Eventbrite: http://www.crowdlounge10.eventbrite.de/